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Anomalien und Normvarianten: Skelettale Veränderungen 3.14

Blockwirbel
Hans-Joachim Thiel
Anomalien und Normvarianten: Skelettale Veränderungen 3.14
Abb. 2.3: Sagittales MRT der LWS (T2 TSE, 1,5 T): Blockwirbel L1/2 (Pfeil) Typ A, im Segment darüber kleiner BSV © H.-J. Thiel
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Blockwirbel sind knöcherne Verwachsungen benachbarter Wirbel. Diese Synostosen können kongenital vorkommen, die Segmentationsstörung erfolgt zwischen der 3. und 8. Fetalwoche [7]. Das Zusammenwachsen der Wirbel kann komplett oder inkomplett auftreten, es können die Wirbelkörper und -fortsätze betroffen sein. Die Blockwirbel werden in Typ A und Typ B differenziert.

Zusammenfassung

Angeborene Wirbelsynostosen können eine klinische Bedeutung haben. Die Kenntnis der Veränderungen ist wichtig, da sie mit neurologischen Symptomen einhergehen können. Insbesondere ist das Risiko der zervikalen Myelopathie bei Patienten mit Blockwirbeln der Halswirbelsäule höher.

Schlüsselwörter: Röntgen, CT, MRT, Blockwirbel

Abstract

Spine synostosis as embryological basis can‘t or can have clinical implications. To know the details is clinically important as they might be associated with neurological signs and symptoms. The prevalence of cervical myelopathy in congenital cervical spine fusion is higher than for the general population.

Keywords: X-ray, CT, MRI, fused vertebra

DOI: 10.3238/MTADIALOG.2020.0532

Entnommen aus MTA Dialog 7/2020

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