Bundesgesundheitsministerium

Priorisierung für Impfstoff aufgehoben

Die Priorisierung für den neuen Impfstoff von Johnson & Johnson wird aufgehoben. Darauf haben sich die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern geeinigt.

Corona-Impfung

Jeder dritte Deutsche ist mindestens einmal geimpft worden ist. | sharryfoto - Fotolia

Es könne „weiter pragmatisch und mit Geschwindigkeit in dieser Impfkampagne gearbeitet werden“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei einem anschließenden Pressestatement. Die Besonderheit bei Johnson & Johnson ist, dass nur eine Dosis für den vollen Impfschutz benötigt wird.

Seltene schwere Nebenwirkungen in Form von Hirnvenenthrombosen

Da wie bei AstraZeneca sehr selten schwere Nebenwirkungen in Form von Hirnvenenthrombosen auftreten können, soll der Impfstoff von Johnson & Johnson vor allem Personen über 60 Jahren verabreicht werden. „Außerdem heben wir die Priorisierung auf: Damit können alle nach ärztlicher Aufklärung und individueller Entscheidung diesen Impfstoff bekommen“, so Spahn. In diesem Quartal rechne er mit mehr als zehn Millionen Impfdosen von Johnson & Johnson.

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Ein Internetdossier der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gibt auf unabhängiger und breiter Grundlage Antworten der Wissenschaft auf Fragen zu Nutzen und Nebenwirkungen der COVID-19-Impfung.

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„Heute im Laufe des Tages werden wir einen Wert erreichen, dass jeder dritte Deutsche mindestens einmal geimpft worden ist. Es bleibt wichtig, dass wir Tempo haben und halten in dieser Impfkampagne - dafür ist auch der Impfstoff Johnson & Johnson wichtig“, so Jens Spahn.


Quelle: BMG, 10.05.2021