Premium Neue IFCC-Empfehlung

Überprüfung von Referenzintervallen aus Routinedaten

Eigentlich soll jedes medizinische Labor die Referenzgrenzen aller angebotenen Tests anhand eigener Messungen selbst ermitteln. Eigentlich.

Überprüfung von Referenzintervallen aus Routinedaten

Das Referenzintervall umfasst definitionsgemäß die zentralen 95 % der Messwerte von „offensichtlich gesunden“ Referenzpersonen. | © Trillium-Verlag

Zusammenfassung

Im April 2018 erschien eine neue IFCC1-Empfehlung [1], die es erlaubt, Routinedaten aus der Labor-EDV für die Ermittlung von Referenzintervallen2 zu verwenden. Damit entfällt die Notwendigkeit, gesunde Referenzpersonen zu rekrutieren, um Firmen- und Lehrbuchangaben zu überprüfen. Dies erleichtert die leitliniengerechte Qualitätssicherung erheblich und erschließt den medizinisch-technischen Berufen ein interessantes Tätigkeitsfeld.

Schlüsselwörter: Referenzintervalle, IFCC, Routinedaten, Qualitäts‧sicherung

Abstract

In April 2018, a new IFCC recommendation appeared [1] that allows routine data from laboratory information systems to be used for the determination of reference intervals. This eliminates the need to recruit healthy reference individuals to check company and textbook instructions. This considerably facilitates guideline-oriented quality management and opens up an interesting field of expertise for medical technicians.

Keywords: Reference intervals, IFCC, routine data, quality management

DOI: 10.3238/MTADIALOG.2018.0844

 

Entnommen aus MTA Dialog 10/2018

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