Cobas pure integrated solutions

Roche mit neuem Analysesystem

Labore stehen heute vor vielfältigen Herausforderungen wie Kostendruck, Effizienzsteigerung und Personalknappheit. Die Anforderung: Mit weniger Ressourcen mehr Leistung erbringen.

Roche mit neuem Analysesystem

© Roche

Cobas pure integrated solutions ist die neueste Ergänzung der cobas-Analyzer-Familie und soll sich auf die Automatisierung manueller Aufgaben konzentrieren, um für Entlastung in der Laborroutine zu sorgen. Auf einer Stellfläche von zwei Quadratmetern werden Klinische Chemie, Immunchemie und ISE-Tests auf einer Plattform kombiniert, so der Hersteller. Kleinen und mittelgroßen Laboren biete das Analysegerät Zugang zu einem Testangebot von mehr als 230 Testparametern. Dank der selbstständigen Ausführung von Wartungsarbeiten im Hintergrund spare cobas pure Zeit und Ressourcen. Die „hands-on time“ reduziere sich auf nur fünf Minuten pro Tag und sei 80 Prozent weniger als bei Systemen der vorherigen Generation. „Mit Einführung des cobas pure wollen wir die komplexen Arbeitsabläufe in kleinen bis mittelgroßen Laboren vereinfachen, damit sich die Labormitarbeitenden darauf konzentrieren können, den Klinikern die Informationen zu liefern, die sie benötigen, um zuverlässige und zeitnahe klinische Entscheidungen für die Patienten zu treffen“, sagte Christian Paetzke, Geschäftsführer der Roche Diagnostics Deutschland GmbH. cobas pure arbeite mit Reagenzien der neuesten Generation: cobas e pack green und cobas c pack green. Diese Reagenzien erfordern keine Vorbereitung und werden direkt aus dem Kühlschrank in das Analysesystem gestellt, betont Roche. Bei dem Modul für die Klinische Chemie werden neue Chargen der Reagenzien dank cobas AutoCal automatisch kalibriert. Damit könne sich die Anzahl der Kalibrierungen um bis zu 56 Prozent verringern, pro Jahr bedeute dies 105 Stunden weniger Bedienaufwand. Mit seiner Stellfläche sei cobas pure bis zu 30 Prozent kleiner als Systeme der vorherigen Generation.

Weitere Informationen unter www.roche.de

 

Entnommen aus MTA Dialog 10/2021