Premium Schnittbilddiagnostik der Wirbelsäule 5.5

Postoperative Veränderungen: Spondylodese, Bandscheibenersatz und Interspacer

Fixierende Eingriffe an der Wirbelsäule können erforderlich werden, wenn posttraumatisch, postoperativ, postentzündlich oder auch habituell durch Anomalien oder degenerative Prozesse instabile Situationen entstehen und konservative Therapiemaßnahmen zu keiner Besserung der Symptomatik führen beziehungsweise trotz eingeleiteter Behandlung die Beschwerden progredient sind.

Postoperative Veränderungen: Spondylodese, Bandscheibenersatz und Interspacer

Abb. 1.1: Sagittales MRT (T2 TSE, 1 T): Metallartefakte durch die Bandscheibenimplantate in den Segmenten L4/5 und L5/S1 | ©: H.-J. Thiel

Zusammenfassung

Die Anatomie des lumbosakralen Übergangs ist im Vergleich zu den anderen Wirbelsäulenabschnitten einem höheren Maß an Bewegung ausgesetzt. Das Segment L5/S1 ist besonders hohen Scherkräften ausgesetzt. Im Resultat können Komplikationen wie Pseudarthrosen, Schraubenlockerung, Implantatbrüche oder auch sakrale Frakturen entstehen. Lockerungen sind bei 1-Segment-Versorgung deutlich geringer als bei Fusionen über mehrere Segmente. Die erneute Behandlung bringt eine Verbesserung der Beschwerden, Schmerzreduktion und reduziert Arbeitsausfallzeiten. Operativ bedingte Komplikationen korrelieren mit dem Ausmaß des Blutverlustes und der Operationsdauer.

DOI: 10.3238/MTADIALOG.2017.0771

 

Entnommen aus MTA Dialog 9/2017

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