Mobiler Lebensretter

PocketDefi erreicht ersten Meilenstein

Das österreichische Startup Liimtec ist mit dem PocketDefi bei der Crowdfunding-Plattform Indiegogo durchgestartet und hat innerhalb von 48 Stunden mit einer Summe von über 100.000 Euro das erste Finanzierungsziel erreicht.

PocketDefi erreicht ersten Meilenstein

PocketDefi | © Liimtec

Dank der Bestellungen von über 200 Unterstützern wird die medizinische Zulassung für den mobilen, smarten Defibrillator nun weiter vorangetrieben. Durch die große Nachfrage werden die Features für den mobilen Lebensretter ab sofort erweitert. Bei Überschreiten der nächsten Fundingsumme von 250.000 Euro wird der PocketDefi mit weiteren Sprachpaketen ausgestattet. „Die erste und wichtigste Hürde ist genommen“, sagt Erfinder Jasper Ettema. „Das ganze Team freut sich über den deutlichen Zuspruch. Unser PocketDefi kann jetzt seinen Weg machen und wir sind bereit für die nächsten Schritte.“ Mit den weiteren Finanzierungszielen wird der PocketDefi mit zusätzlichen Features ausgestattet. Bei 350.000 Euro steht die Entwicklung des Proximity Alerts auf dem Programm. Damit können PocketDefi-Besitzer im Falle eines Notfalls geortet und kontaktiert werden. Ab Dezember 2018 wird der PocketDefi dann an die Besteller ausgeliefert. Der PocketDefi ist mit 5 × 8 × 10 cm und einem Gewicht von 400 g der kleinste und leichteste seiner Art. Auch die Verknüpfung mit dem Smartphone, hilfreiche Tipps via App und eine einfache Handhabung mit Sprachansagen unterscheiden ihn deutlich von herkömmlichen Defibrillatoren. Der mobile Lebensretter war in einem ersten Paket für 399 Euro erhältlich und wird im Weiteren für 449 Euro angeboten. Darin enthalten sind ein Basisgerät, ein Set Elektroden, eine Ladeplatte und die App für die ersten zwei Jahre.

Weitere Informationen unter www.pocketdefi.com

 

Entnommen aus MTA Dialog 11/2017