Praxisinfo

Masernschutzgesetz kann zu Kündigungen führen

Ab dem 1. März herrscht de facto eine Impfpflicht in deutschen Arztpraxen, Schulen und Kitas. Wer ab März neue Mitarbeiter in der Praxis einstellt, muss auch deren Impfstatus prüfen.

Masernschutzgesetz

Die Praxisinfo „Masernschutzgesetz“ informiert leicht verständlich und umfassend, welche Pflichten auf Ärzte und Praxispersonal zukommen. | Virchowbund

Das bestehende Praxisteam hat etwa ein Jahr Zeit, fehlende Impfungen nachzuholen. Impfverweigerer müssen den Behörden gemeldet werden. Kündigungen drohen. Für Praxisärzte und -personal wirft das Gesetz viele Fragen auf. Antworten finden sie ab sofort in der neu erschienenen Praxisinfo „Masernschutzgesetz“ des Virchowbundes.

Masernschutzgesetz

Für Kinder ist künftig beim Eintritt in die Kindertagesstätte oder Schule ein altersgerechter Masernimpfschutz nachzuweisen. Auch Personen, die in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen arbeiten, sollen gegen diese gefährliche Infektionskrankheit geimpft sein.

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Änderungen für Arztpraxen

Der Verband der niedergelassenen Ärzte (Virchowbund) hat darin nicht nur die wichtigsten Änderungen für Arztpraxen gesammelt, sondern beantwortet auch praxisrelevante Fragen, wie zum Beispiel:

  • Welche Pflichten haben Praxisärzte ab dem 1. März?
  • Wann müssen ungeimpfte Mitarbeiter gekündigt werden?
  • Gibt es Ausnahmen von der Impfpflicht?
  • Was dürfen Ärzte im Zusammenhang mit dem Masernschutzgesetz abrechnen?

Interessierte finden mehr Informationen hier.


Quelle: Virchowbund, 24.02.2020