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Immunhistochemie

Der Magen
Christine Haferkamp
Labordiagnostik
Magengewebe HE-Färbung © Christine Haferkamp
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Nachdem im letzten Artikel in MTA Dialog, Heft 11/2016, die Lunge eingehend betrachtet wurde, werden in diesem Beitrag der Magen und seine pathologischen Veränderungen näher dargelegt. Auch hier wird die Differenzialdiagnose anhand von bestimmten Antikörpern aufgezeigt und kurz erläutert, welche weiteren Möglichkeiten innerhalb der Molekularpathologie existieren.

Zusammenfassung

Der Magen ist ein Transport- und wichtiges Verdauungsorgan. Krankheiten können durch ein Missverhältnis zwischen aggres-siven und schützenden Faktoren im Magen entstehen. Dies geschieht, wenn die mechanische und sekretorische Leistung gestört ist. Die häufigste Erkrankung des Magens ist die Gastritis, die zwischen 60–70 % durch eine Besiedelung von Helicobacter pylori ausgelöst wird. Bei chronischen Gastritiden kann es zu so starken Zellveränderungen kommen, dass daraus maligne Erkrankungen des Magens entstehen können. Um diese Erkrankungen differenzialdiagnostisch unterscheiden zu können, kommt die Immunhistochemie zum Einsatz.

DOI: 10.3238/MTADIALOG.2017.0210

Entnommen aus MTA Dialog 3/2017

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