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Frühsommer-Meningoenzephalitis (Teil 2)

Nur selten kann anhand der klinischen Symptome eine Verdachtsdiagnose auf eine FSME-Virusinfektion gestellt werden. Wichtig für die Diagnose ist die Information, ob sich der Patient in den letzten 3–4 Wochen in einem Endemiegebiet aufgehalten hat und von Zecken gestochen wurde, was das Vorliegen eine FSME wahrscheinlich macht.

Frühsommer-Meningoenzephalitis

Ixodes ricinus | © Richard Bartz, Own work, CC BY-SA 2.5, Wikimedia

Zusammenfassung

In diesem 2. Teil werden die Diagnostik sowie die Impfung erläutert. Die Diagnose der FSME beruht auf dem Nachweis spezifischer IgM- und IgG-Antikörper im Serum und Liquor mittels ELISA oder eventuell Neutralisationstest. Die Antikörper können zu Beginn der 2. Krankheitsphase nachgewiesen werden. Bei der Differenzialdiagnostik muss insbesondere eine Borreliose mit in Betracht gezogen werden. Hierbei tritt jedoch in der Regel das Erythema migrans als Leitsymptom auf. Eine Impfung mit inaktivierten FSME-Viren schützt zuverlässig gegen die FSME. Für einen kompletten Impfschutz sind 3 Impfungen erforderlich, bestehend aus 2 Teilimmunisierungen sowie einer Boosterung. Auffrischimpfungen sind in Abständen zwischen 3 beziehungsweise 5 Jahren erforderlich.

Schlüsselwörter:Frühsommer-Meningoenzephalitis, FSME, Zecken, FSME-Virus, Impfung

Abstract

In this 2nd part the diagnostics as well as the vaccination are explained. The diagnosis of TBE is based on the detection of specific IgM and IgG antibodies in the serum and CSF by ELISA or possibly neutralization test. The antibodies can be detected at the beginning of the 2nd phase of the disease. In the differential diagnosis in particular a Lyme disease must be considered. In this case, however, the erythema migrans usually appears as the leading symptom. A vaccination with inactivated TBE viruses reliably protects against TBE. For a complete vaccine protection 3 vaccinations are required, consisting of 2 partial immunizations and a boost. Booster doses are required at intervals of 3 to 5 years.

Keywords: Tick-borne encephalitis, TBE, ticks, TBE virus, vaccination

DOI: 10.3238/MTADIALOG.2019.0408

Entnommen aus MTA Dialog 5/2019

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