Krankschreibungen

Fehltage wegen leichter Atemwegserkrankungen verdoppelt

Die Zahl der Menschen, die wegen leichter Atemwegsprobleme im Job fehlen, hat sich im März 2020 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Das zeigt eine aktuelle Kurzanalyse der DAK-Gesundheit.

Krankschreibungen

Entscheidend für alle Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen ist die derzeit geltende Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung. Wegen der Corona-Krise reicht es aus, seinem Arzt am Telefon die Beschwerden zu schildern. | Anna Subbotina - Fotolia

In der zwölften Kalenderwoche 2020 fehlten 34.643 DAK-versicherte Beschäftigte wegen einer leichten Atemwegserkrankung. In der elften Kalenderwoche waren es noch 24.902. Innerhalb einer Woche stieg die Anzahl der Krankschreibungen somit um 40 Prozent.  Die DAK-Gesundheit hat alle aktuellen Krankschreibungen mit akuten Infektionen der oberen Atemwege ausgewertet. Besonders deutlich wird die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr: In der zwölften Kalenderwoche 2020 gab es doppelt so viele Krankschreibungen wie in der Vergleichswoche 2019, in der die Kasse 17.035 einschlägige Meldungen zählte.

Schlierenspiegel zur Visualisierung und Messung von Raumluftströmungen

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Entscheidend für alle Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen ist die derzeit geltende Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung. Wegen der Corona-Krise reicht es aus, seinem Arzt am Telefon die Beschwerden zu schildern. Niedergelassene Ärzte können für einen Zeitraum von bis zu 14 Kalendertagen krankschreiben und die Bescheinigung per Post verschicken. Dieses Verfahren gilt auch für Patienten mit einem Corona-Verdacht.


Quelle: DAK-Gesundheit, 02.03.2020