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Digitale Radiografie – Schnittbilddiagnostik

Der englische Ingenieur Sir Godfrey Newbold Hounsfield entwickelte 1971 den ersten Computertomografen und setzte damit einen Meilenstein in der Medizin. Mithilfe dieser revolutionären Technologie war es nun möglich, den menschlichen Körper auf eine völlig neue Art zu betrachten.

Digitale Radiografie – Schnittbilddiagnostik

© Kzenon – Fotolia

Von den ersten Translation-Rotation-Scannern bis zu modernen Multi-Energy-Scannern entwickelte sich eine Technologie, die aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken ist. Die Computertomografie ist heute das Standardverfahren für die Beantwortung einer Vielzahl von diagnostischen Fragestellungen.

Dieses Standardverfahren wird aber, aufgrund neuer technischer Möglichkeiten, in seiner Bedienung immer komplexer. Die Abwägung der richtigen technischen Einstellung, der benötigten Dosis und die zu beantwortende Fragestellung erfordern präzises Wissen über die technischen Möglichkeiten und die Zusammenhänge bestimmter Einstellungsparameter. Deshalb ist es insbesondere für MTRA/MTR wichtig, nicht nur die Grundlagen der Schnittbildgebung zu kennen, sondern auch den technischen Geräteaufbau und die Akquisition von Daten, deren Verarbeitung, Speicherung und Transport.

Im Seminar „Digitale Radiografie – Schnittbilddiagnostik“, das vom 27. August bis 29. August 2021 online via Zoom stattfindet, erlangen die Teilnehmer/-innen ein fundiertes Wissen über die zugrunde liegenden physikalischen Prinzipien, die technischen Applikationen und die Möglichkeiten digitaler Schnittbildverfahren in der radiologischen Diagnostik. Dabei wird ein besonderer Fokus auf den genauen Aufbau von Computer- und Magnetresonanztomografen gelegt, die physikalisch-technischen Zusammenhänge und deren Einfluss auf die Bildgebung

Darüber hinaus werden auch tiefere Kenntnisse der Nachbearbeitung und Qualitätssicherung von Bilddaten vermittelt, wobei die Akquisition von Bilddaten und physikalischen, technischen und mathematischen Einflüssen auf diese Daten hervorgehoben werden. Die Teilnehmer/-innen erlangen zudem auch tieferes Wissen im Bereich des Postprocessing. Der Fokus liegt hier vor allem auf den Möglichkeiten, den technisch-mathematischen Grundlagen und den Zusammenhängen verschiedener Nachbearbeitungsverfahren und -parameter.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Aspekten des Strahlenschutzes und der Dosisoptimierung unter Berücksichtigung der Strahlenschutzempfehlungen und Leitlinien. Der Blick wendet sich vor allem auf die Zusammenhänge zwischen Akquisitionsparametern, Dosis und Bildqualität sowie Artefakterkennung und -vermeidung. Mithilfe dieses Wissens können Teilnehmer/-innen ihre Untersuchungsprotokolle auf allen Ebenen optimieren und sich das nötige Know-how aneignen, um den Untersuchungsprozess für Patient und MTRA/MTR zu optimieren.

Der Kurs „Digitale Radiografie – Schnittbilddiagnostik“ kann eigenständig besucht werden oder als Teil der Weiterbildung „Spezialist*in für Dosismanagement in der Radiologie“, die einen Umfang von 60 Unterrichtseinheiten hat und mit einer 90-minütigen Klausur abschließt. Alle weiteren Informationen rund um die Weiterbildung finden Sie unter www.diw-mta.de.

Die Anmeldung zu dem Kurs erfolgt wie immer über die Kommunikationsplattform Stud.IP (studip.diw-mta.de/), auf der Sie sich kostenfrei registrieren können. Für alle weiteren Fragen wenden Sie sich gern an die Geschäftsstelle des DIW-MTA unter info@diw-mta.de.

 

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Master of Science in Radiological Technologies ab September 2021 in Lüdenscheid/online

Alle weiteren Informationen rund um den berufsbegleitenden, fünfsemestrigen Masterstudienlehrgang für MTRA finden Sie unter www.diw-mta.de oder unter info@diw-mta.de.

 

Entnommen aus MTA Dialog 6/2021