Nichtrauchen

Die beste Prävention gegen Lungenerkrankungen

Zum diesjährigen Deutschen Lungentag am 16. September mit dem Motto „Prävention: Vorbeugen ist besser als Behandeln“ weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) darauf hin, dass Nichtrauchen die wirksamste Prävention gegen Lungenerkrankungen darstellt.

Rauchen

Aktuell raucht immer noch etwa jeder dritte Erwachsene. | iStockphoto/ansar80

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont anlässlich des Lungentages: „Der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für die Entstehung von Lungenkrebs und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) ist das Rauchen. Nichtrauchen ist folglich die beste Prävention gegen diese schweren Lungenerkrankungen. Die BZgA unterstützt aufhörwillige Raucherinnen und Raucher bereits seit Jahren beim Rauchstopp mit vielfältigen, wirkungsvollen Hilfsangeboten.“

Zigaretten

Durchschnittlich 70,9 Jahre alt wurden Frauen, die im Jahr 2014 an Krebserkrankungen verstorben sind, welche in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Dies sind 10,4 Jahre weniger als das durchschnittliche Sterbealter aller verstorbenen Frauen.

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Im vergangenen Jahr wurde bei mehr als 55.000 Menschen in Deutschland erstmalig ein Lungentumor diagnostiziert. Lungenkrebs ist damit die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern und die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Schätzungen zufolge sind weitere 13 Prozent der erwachsenen Bevölkerung im Alter von über 40 Jahren von der schweren Lungenerkrankung COPD betroffen.
 
Aktuell raucht immer noch etwa jeder dritte Erwachsene: 31,2 Prozent der Männer und 26,1 Prozent der Frauen. Viele dieser Raucherinnen und Raucher wollen lieber heute als morgen mit dem Rauchen aufhören.

Nachfrage nach qualitätsgesicherten Angeboten

Dieser Wunsch spiegelt sich in der Nachfrage nach den qualitätsgesicherten Angeboten der BZgA zur Unterstützung beim Rauchstopp. Sie ist in den Jahren 2016 und 2017 deutlich gestiegen: Mehr als 20.000 Aufhörwillige nutzten bislang das Online-Ausstiegsprogramm. Die kostenfreie Telefonberatung der BZgA unter der Rufnummer 0800-8313131 wurde monatlich im Durchschnitt 5.000 mal angewählt.
 
Zusätzlich bietet die BZgA die Broschüre „Ja, ich werde rauchfrei“ und das START-Paket mit einem „Kalender für die ersten 100 Tage“, einem Stressball und anderen hilfreichen Materialien an. Im Jahr 2016 wurde das START-Paket 35.000-mal abgerufen.

Quelle: BZgA, 13.09.2017

Angebote der BZgA zum Thema Rauchstopp:
 

  • Telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung unter der Rufnummer 0800-8313131 (kostenfreie Servicenummer)
  • Online-Ausstiegsprogramm mit bewährten Informationen, Tipps und täglicher E-Mail unter: www.rauchfrei-info.de
  • Gruppenkurs „Rauchfrei Programm“: Informationen zum Kursangebot, zu Anbietern vor Ort und den Möglichkeiten der Kostenerstattung
  • Informationsbroschüren: „Ja, ich werde rauchfrei“ oder „Rauchfrei in der Schwangerschaft“
  • START-Paket zum Nichtrauchen mit Broschüre „Ja, ich werde rauchfrei“, einem „Kalender für die ersten 100 Tage“, einem Stressball und anderen hilfreichen Materialien

 
Alle Materialien können kostenlos unter folgender Adresse bestellt werden:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de
und stehen zum Download bereit.

 

 

 

 

 

 



Quelle: BZgA,13.09.2017.