apoplex medical technologies

Automatisiertes Verfahren zur Erkennung von Vorhofflimmern

Nach erlittenem Schlaganfall und eingeleiteter Akutversorgung gehört die Ursachenabklärung der Stroke Unit zu den dringlichsten Aufgaben – Stichwort Sekundärprävention.

Automatisiertes Verfahren zur Erkennung von Vorhofflimmern

SRA | © apoplex medical technologies GmbH

Allerdings erfordern Nachweis und Ausschluss von paroxysmalem Vorhofflimmern (pVHF) nach ischämischem Schlaganfall längere Überwachungsepisoden inklusive entsprechender EKG-Analysen und -Interpretationen, für die meist die verfügbaren Kapazitäten nicht ausreichen. Hier soll das bereits in über 130 Kliniken standardmäßig eingesetzte SRAclinic (Schlaganfall-Risiko-Analyse) weiterhelfen. Das automatisierte Verfahren zur EKG-Analyse der apoplex medical technologies GmbH aus Pirmasens soll in den Kliniken wertvolle Zeit und Ressourcen sparen, zudem führe es laut Hersteller zu einer höheren pVHF-Detektionsrate gegenüber der herkömmlich manuellen Auswertung. Dies habe eine veröffentlichte Studie von Gröschel, Uphaus et al. (European Journal Of Neurology), bei der manuell evaluierte Datensätze von 1.043 Patienten nachträglich mit der vollautomatischen SRAclinic analysiert wurden, gezeigt. Daneben bietet apoplex jetzt auch eine telemedizinische Option zur kardiologischen Befundung an (SRAcardio). Diese externe Bewertung relevanter EKG-Segmente übernehme die Bochumer Deutsche Gesundheitsdienste GmbH (DEGEDI) mit ihrem Team.

Weitere Informationen unter apoplexmedical.com

 

Entnommen aus MTA Dialog 8/2020