Über 1.000 Teilnehmer/-innen haben sich beteiligt

Auswertung der Online-Umfrage

Die Online-Befragung „MTA Arbeitsumfeld 2017“, die vom 16. Februar bis zum 31. Mai stattgefunden hat, war äußerst erfolgreich. Wie angekündigt, wollen wir Ihnen die Ergebnisse an dieser Stelle präsentieren, um Ihnen eine Einordnung zu ermöglichen.

Auswertung der Online-Umfrage

© VRD/Fotolia

Die meisten Teilnehmer/-innen kommen aus den Altersgruppen 20–29 Jahre (29,9 %) und 30–39 Jahre (27,37 %). Aber immerhin 22,8 % liegen in der Altersgruppe der 50-59-Jährigen. 89,26 % sind weiblich. Die Bereiche MTRA und MTLA halten sich fast die Waage (47 % zu 44 %, MTAF: 4 %, VMTA: 1,43 %). 84 % der Teilnehmer/-innen haben nach der MTA-Ausbildung keine akademische Ausbildung absolviert oder planen dies. Die meisten Befragten arbeiten Vollzeit, wobei sich die Stundenzahl bei 40 und 38,5 Stunden konzentriert. Insgesamt sind 67 % der Befragungsteilnehmer/-innen Vollzeit tätig. 26 % geben an, in Teilzeit tätig zu sein. Hier arbeiten die meisten (23 %) 30 Stunden pro Woche. 77 % der Befragten leisten nach eigenen Angaben Überstunden. Die Anzahl der Überstunden liegt bei einem Fünftel (21 %) bei 10 Stunden pro Monat. 16 % leisten 20 Überstunden oder mehr im Monat. Bei 86 % besteht die Möglichkeit, die geleisteten Überstunden abzubauen.

Gehaltsstatistik

Die meisten Befragten arbeiten im Krankenhaus (47,96 %) mit öffentlichem oder gemeinnützigem Träger. 32 % der Arbeitnehmer, die in Vollzeit tätig sind, verdienen 3.000 bis 4.000 Euro brutto im Monat. 30 % verdienen zwischen 2.500 und 3.000 Euro brutto monatlich. Rund 19 % bekommen zwischen 2.000 und 2.500 Euro brutto. Fast 9 % geben an, dass sie zwischen 4.000 und 5.000 Euro erhalten. Unter den Teilzeitbeschäftigten verdienen die meisten Befragten (46,6 %) zwischen 1.500 und 2.500 Euro brutto. Rund 19 % liegen zwischen 2.500 und 3.000 Euro brutto. Immerhin 10 % erhalten den Angaben zufolge 3.000 bis 4.000 Euro brutto. Allerdings liegen auch fast 19 % zwischen 1.000 und 1.500 Euro brutto. Bei mehr als der Hälfte aller Teilnehmer/-innen (64 %) ist ein Tarifvertrag Grundlage der Bezahlung.

Arbeitszufriedenheit/Motivation

Die Arbeitszufriedenheit liegt (Skala: 1 = sehr zufrieden bis 10 = sehr unzufrieden) im Durchschnitt bei 4,5. Die Konditionen beziehungsweise Bezahlung werden von 56,4 % als sehr motivierend/eher motivierend empfunden, während 43,6 % hier eher demotivierend/sehr demotivierend angeben. Die überwiegende Anzahl (60,1 %) empfindet die beruflichen Perspektiven als eher demotivierend (47,1 %) und sehr demotivierend (13 %). Die Arbeitszeit findet die Mehrheit eher motivierend beziehungsweise sehr motivierend (66,3 %). Die Gleichbehandlung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz halten immerhin 78,8 % für sehr motivierend/eher motivierend. Bei der Frage nach dem Ruf/Image der MTA in der Gesellschaft hält sich motivierend beziehungsweise demotivierend in etwa die Waage (49,8 % zu 50,2 %). Das Gleiche gilt bei den Vorgesetzten (48,9 % zu 51,1 %). Die Arbeitsplatzbedingungen werden dagegen wieder etwas positiver eingeschätzt (sehr motivierend/eher motivierend: 66,9 %). Auch andere Faktoren (Firmenkultur, Betriebsklima et cetera) werden tendenziell eher positiv gesehen (sehr motivierend/eher motivierend: 57,1 %).

Zusatzangebote

Bei der Frage nach Zusatzangeboten des Arbeitgebers liegen auf den drei vordersten Plätzen das Weihnachtsgeld (79,4 %), Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten (67,5 %) und Teilzeit-Arbeitsmodelle (44,4 %). Auf den drei ersten Plätzen der genutzten Weiter- und Fortbildungsangebote liegen die Angebote der Industrie (45,5 %), die Angebote der DVTA Bildungsgesellschaft (42,79 %) und die MTA Dialog (41,71 %). Wir danken allen für die Teilnahme an der Umfrage, die dem DVTA wertvolle Hinweise für die weitere politische Arbeit gibt. Die Gewinner der Preise werden noch unter allen Teilnehmern/-innen ausgelost.

 

Entnommen aus MTA Dialog 8/2017