Krebs

Nach wie vor ist Krebs eine häufige Diagnose. Etwa 500.000 Neuerkrankungen sind pro Jahr in Deutschland zu verzeichnen. Allerdings macht der Fortschritt auch vor diesen Erkrankungen nicht Halt. Kaum ein anderes Fachgebiet der Medizin ist von solch einer Explosion des Wissens gekennzeichnet wie die Onkologie. In der Krebsmedizin wird zudem für viele Menschen die Translation neuer Erkenntnisse in die Versorgung direkt sichtbar. So sind für einige Krebserkrankungen Immuntherapeutika in Deutschland bereits in der Routine angekommen. Doch auch bei der Diagnostik geht es mit Riesenschritten voran. Neben den neuen Möglichkeiten in der Bildgebung ist hier beispielsweise Liquid Biopsy ein Schlagwort. Die Nukleinsäureanalytik zum Nachweis von Tumorzellen und Tumor-DNA sorgt für Furore. Neueste Meldungen zur Krebsforschung finden Sie hier. 


Vorteil der höheren Präzision und verkleinerten Reichweite-Unsicherheit

Am heutigen Dienstag (23. April) beginnt eine neue Epoche der Bestrahlungsplanung in der Universitäts Protonentherapie Dresden des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus: Ein neues Berechnungsverfahren erhöht Präzision und Sicherheit.

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Circa jede dritte Krebserkrankung lässt sich auf ungünstige Ernährung und zu wenig Bewegung zurückführen, schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Übergewicht und einige Lebensmittel seien entscheidende Faktoren. Stiftung Warentest gibt eine Übersicht über den Stand der Forschung.

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Brustkrebs

Forschende der Universität Zürich und von IBM Research haben die unterschiedliche Zusammensetzung aus Krebs- und Immunzellen von mehr als hundert Brusttumoren erforscht. Ihre Erkenntnis: Aggressive Tumoren werden häufig von einer einzigen Tumorzellart dominiert.

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Gewebeschnitte der Milz
CD30 – vom Zeugen zum Täter

Neue Therapien bei Lymphomen in Sicht?

Zellen bestimmter Blutkrebsformen wie des Hodgkin-Lymphoms tragen auf ihrer Oberfläche das Protein CD30, das nicht nur als Indikator für Erkrankungen des Immunsystems gilt, sondern selbst das Risiko dafür erhöht.

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Künstliche Intelligenz

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), der Universitäts-Hautklinik und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg haben einen Algorithmus programmiert, der verdächtige Hautveränderungen digital beurteilen kann.

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Beidseitiges Ovarialkarzinom

Bei fortgeschrittenem Eierstockkrebs ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Tumor auch nach zunächst erfolgreicher Standardtherapie schnell zurückkehrt. PARP-Inhibitoren verbessern die Prognose bei bestimmten genetischen Voraussetzungen der Erkrankung.

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Chordom

Chordome sind seltene Knochentumoren, die nur schlecht behandelt werden können. Wissenschaftler und Ärzte vom NCT, DKFZ und Universitätsklinikum Heidelberg konnten mittels einer Genanalyse ein besonderes genetisches Merkmal von Chordomen im fortgeschrittenen Stadium aufdecken.

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Glioblastom

Ein Team vom Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat ein neues Verfahren zur automatisierten Bild-Analyse von Hirntumoren entwickelt.

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Schematische Darstellung der Entstehung der ASPP2kappa-Proteinvariante

Forschende haben eine neue Proteinvariante entdeckt, die bei der Entstehung von Krebs und dem Verlauf der Erkrankung eine wichtige Rolle spielt. Für Mediziner eröffnet diese Entdeckung die Chance auf neue Möglichkeiten in der Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen.

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Glioblastom

Das Glioblastom ist die häufigste Form des Hirntumors bei Erwachsenen. Der Einsatz von Bevacizumab beeinträchtigt möglicherweise die Leistung des Hippocampus.

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Mausleber mit nicht alkoholischer Steatohepatitis

Blutplättchen, die mit Leber- und Immunzellen interagieren, sind entscheidend an der Entstehung der Fettleber, der nicht-alkoholischen Fettleberentzündung und von Leberkrebs beteiligt.

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Methadon

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Leipzig haben Methadon zur Therapie von Hirntumoren in einer Laborstudie getestet und kommen zu einem ernüchternden Ergebnis.

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Der Tankwart steht für den Transkriptionsfaktor Myc

Wissenschaftler der Universität Würzburg haben einen neuen Mechanismus entdeckt, wie Gene in Tumorzellen abgelesen werden. Ihre Studie zeigt damit neue Wege auf, innovative Krebsmedikamente zu entwickeln.

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CAR-T-Zelltherapie

CAR-T-Zellen zählen zu den großen Hoffnungsträgern in der Krebsmedizin. Im letzten Jahr wurden am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) die ersten beiden Myelompatienten mit von der Industrie bereitgestellten CAR-T-Zellen behandelt.

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Welchen Zusatznutzen hat Sport für Krebspatienten? Damit beschäftigen sich derzeit viele Studien weltweit. Ein aktuelles Review der Studienliteratur fasst die positiven Effekte zusammen.

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Schmerzen

Nach einer Operation klagen viele Patienten über große Schmerzen, die dann mit Medikamenten behandelt werden. Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Universitätsklinikums Essen haben nun in einer Studie überprüft, welche nichtmedikamentösen Faktoren schmerzlindernd...

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App

Die mika-App, die in Kooperation mit der Charité und dem Universitätsklinikum Leipzig entwickelt wurde, begleitet Patienten und ihre Angehörigen durch die Krebstherapie.

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Korallenbeere (Ardisia crenata)

Forscher der Universitäten Magdeburg und Bonn testen eine Substanz aus den Blättern der Korallenbeere, einen schon seit 30 Jahren bekannten Wirkstoff, der sich unerwarteter Weise als Hoffnungsträger gegen Augentumoren entpuppen könnte.

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Viele Tumore reagieren nur bedingt auf Krebstherapeutika, was oftmals bloß durch Verabreichung hoher Wirkstoffdosen kompensiert werden kann. Wissenschaftler haben nun erste Erfolge mit einer neuen Kombinationstherapie beim kutanen T-Zell-Lymphom erzielt.

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Krebs
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie

Roadmap für die Erforschung von Krebs- und Bluterkrankungen

Die von Expertinnen und Experten erarbeitete Roadmap identifiziert die wichtigsten Herausforderungen der nächsten zehn Jahre und gibt Empfehlungen, wie durch eine strategische Wissenschaftsförderung der Anschluss der hämatologischen und onkologischen Forschung an die Weltspitze sichergestellt werden kann.

 

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Veränderung des optoakustischen Signals phototropher Bakterien
Innovative Diagnose- und Therapieverfahren

Mit Purpurbakterien Tumoren charakterisieren

Krebserkrankungen stellen Ärztinnen und Ärzte immer vor Herausforderungen, vor allem in Diagnose und Therapie der Krankheit. Dies liegt unter anderem an der Heterogenität von Tumoren. Jetzt zeigen Wissenschaftler, dass sich harmlose Purpurbakterien (Rhodobacter) dazu eignen, diese unterschiedlichen Regionen...

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Dr. Maria Chernysheva
Krebsdiagnose per Infrarotspektroskopie

Krebs erkennen mit ultrakurzen Lichtblitzen?

Mit neuartigen Ansätzen für ultraschnelle Faserlaser soll der in Jena erforschte Wellenlängenbereich erweitert und eine neue technologische Plattform etabliert werden. Ziel ist die Krebsdiagnose per Infrarotspektroskopie.

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Krebsfrüherkennung

Teilnehmer von Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung werden zu selten oder nicht umfassend genug über den Nutzen, aber auch über mögliche Nachteile der Untersuchungen aufgeklärt. Das geht aus dem "Versorgungs-Report Früherkennung" hervor.

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Darmkrebs
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin

Patienteninformationen zum Thema Darmkrebs

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin hat zwei Kurzinformationen zum Thema Darmkrebs auf den neuesten Stand gebracht.

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CAR-T-Zelltherapie

Erstmals haben eine Krankenkasse und ein Pharmaunternehmen ein besonderes Erstattungsmodell für eine CAR-T-Zell-Therapie in Deutschland ausgehandelt.

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Immunhistochemische Färbung des „bösen Bruders“
Möglicher Therapieansatz?

Wie mutp53 den Darmkrebs fördert

Eine Göttinger Forschungsgruppe entdeckt den Mechanismus der Tumorentwicklung durch das mutierte Protein p53 und möglicherweise einen neuen Therapieansatz beim kolorektalen Karzinom.

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BMMF

Eine frühkindliche Infektion mit einer bisher unbekannten Klasse von Erregern aus Kuhmilch und aus Rindfleisch kann das Krebsrisiko steigern.

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Strukturen von Mund und Rachen

Die Strahlen-Chemotherapie stellt eine entscheidende Therapiesäule bei Mund-Rachen-Krebs dar. Die Chemotherapie kann allerdings mit Nebenwirkungen einhergehen, weshalb man nach besser verträglichen Konzepten sucht.

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Brustkrebs

Dies ist ein Meilenstein in der Brustkrebsdiagnostik: Die Universitäts-Frauenklinik des Universitätsklinikums Heidelberg hat ein neues Verfahren entwickelt, das mithilfe eines Bluttests die Erkennung von Brustkrebs verbessern kann. Auf Basis eines innovativen Liquid-Biopsy-Verfahrens ist es möglich, die...

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Brustkrebs

20-25% aller Brustkrebspatientinnen entwickeln Metastasen. Früher kam die Diagnose von Metastasen oft einem Todesurteil gleich, inzwischen ist es jedoch, auch dank der Strahlentherapie, zu einem Paradigmenwechsel gekommen.

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Frederik Großerüschkamp und Klaus Gerwert

Das aggressive Carcinoma in situ unterscheidet sich mikroskopisch betrachtet kaum von einer starken Blasenentzündung. Ein neuer Biomarker erleichtert die Diagnostik.

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Ionenstrahl-Therapiezentrum

Glioblastome sind die häufigsten bösartigen Hirntumoren bei Erwachsenen. Wissenschaftler aus dem DKFZ und dem Uniklinikum Heidelberg zeigen, dass eine Bestrahlung mit Schwerionen die Therapieresistenz möglicherweise überwinden und die Krebszellen vernichten könnte.

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Glioblastom

Nach 13 Jahren gibt es jetzt einen ersten Fortschritt in der Chemotherapie des Glioblastoms - einem extrem aggressiven Hirntumor und einer der aggressivsten Krebserkrankungen im Erwachsenenalter, an dem deutschlandweit jährlich rund 2.500 neu erkranken.

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„Das tägliche Dilemma in der Medizin“

Neue Krebsmedikamente müssen bei der Zulassung oft nur gegen ein anderes Medikament bestehen, aber nicht gegen mehrere. Dies führt zu ungenügenden Vergleichsmöglichkeiten und erschwert die bestmögliche Therapie für Krebspatientinnen und -patienten.

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Susanne Brüggemann, MTA der Abteilung für Neuropathologie

Die Züchtung von neuartigen Hirntumorkopien eröffnet einzigartige wissenschaftliche und medizinische Möglichkeiten. Für diesen innovativen Ansatz erhält die Abteilung für Neuropathologie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) nun eine Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und...

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Getarnte Krebszellen

Krebszellen können das menschliche Immunsystem überlisten, indem sie Proteine produzieren, die Immunzellen deaktivieren. Ein solches Protein ist PD-L1.

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Linearbeschleuniger

Der neue Linearbeschleuniger am Campus Benjamin Franklin erweitert die Expertise der Strahlentherapie und eröffnet neue Möglichkeiten zur Therapieoptimierung und der Verminderung von Nebenwirkungen durch die Bestrahlung.

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Innovative Bestrahlungs- und Immuntherapie
Innovative Bestrahlungs- und Immuntherapie

Immunsystem gegen Brustkrebs „scharf machen“

Die DFG fördert die Testung einer innovativen Bestrahlungs- und Immuntherapie im humanisierten Tumormausmodell.

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In der Applikationsbox wird die Testsubstanz aufbewahrt
Klinikum nutzt innovatives Verfahren

Behandlung von Lebermetastasen mit SIRT

Anfang Februar 2019 wurde am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden beim ersten Krebspatienten weltweit eine neue Testsubstanz vor der Therapie der von Metastasen befallenen Leber mit radioaktiv beladenen Kügelchen eingesetzt.

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Brustkrebs

Die Zahl der wegen Brustkrebs im Krankenhaus behandelten Frauen ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2007 bis 2017 um 11,9 % zurückgegangen.

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Krebs
Gemeinsame Erklärung

Nationale Dekade gegen Krebs

Krebserkrankungen möglichst verhindern, Heilungschancen durch neue Therapien verbessern, Lebenszeit und -qualität von Betroffenen erhöhen – das sind die Ziele der „Nationalen Dekade gegen den Krebs“.

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Knochenmarkzellen der Maus
Endothelialer Protein-C-Rezeptor

Stammzelltransplantation positiv beeinflussen

Die Übertragung von Blutstammzellen (hämatopoetische Stammzelltransplantation) ist eine wichtige Therapieoption bei Patientinnen und Patienten mit Störungen der Blutbildung. Auch bei der Gentherapie von Erkrankungen des blutbildenden Systems kommt sie zum Einsatz.

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Prof. Dr. Jürgen C. Becker und Doktorant

Das Merkelzell-Karzinom ist ein seltener, aber sehr aggressiver Hautkrebs, der durch ein Virus oder durch UV-Licht ausgelöst wird. Einen Biomarker, mit dem der Therapieerfolg und eventuelle Rückfälle ohne Gewebeentnahme überwacht werden können, haben nun Wissenschaftler entdeckt.

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Brustkrebszelle

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen in Deutschland. Warum Krebszellen so überlebensfähig sind, ist eine wesentliche Frage in der Forschung.

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Azinuszellkarzinom der Speicheldrüse

Unter den verschiedenen bösartigen Formen von Speicheldrüsenkrebs ist das Azinuszellkarzinom die dritthäufigste. Diese Tumoren ähneln normalem Speicheldrüsengewebe und treten vor allem in der Ohrspeicheldrüse auf.

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Hormonentzugstherapie

Eine Behandlungsoption bei Patienten mit fortgeschrittenen oder Hochrisiko-Tumoren der Prostata ohne Lymphknotenbefall oder Metastasen (cT3- cT4-Tumoren, PSA > 20ng/ml oder Gleason ≥ 8), ist die Strahlentherapie mit Langzeit-Hormonentzugstherapie.

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Molekulardiagnostik

Die Diagnostik und Therapie maligner Erkrankungen befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel. Grundlage jeder therapeutischen Maßnahme ist eine differenzierte Diagnostik. Eine zunehmende Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Molekulardiagnostik.

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Auswertung der liquid biopsy im Labor.

Die Identifikation zirkulierender Tumorzellen stellt einen vielversprechenden Ansatz zur Optimierung von Therapieentscheidungen beim malignen Melanom dar. Am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) wird ein neues Nachweisverfahren erprobt.

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Vergleich der Freisetzung von Strahlenenergie bei Photonen und Protonen

Um Kinder mit Hirntumoren künftig besser behandeln zu können, erhält ein Forschungskonsortium 810.000 Euro aus dem Leitmarktwettbewerb „LifeSciences.NRW“. Es soll ein neuer Therapieansatz mit Goldnanopartikeln entwickelt werden.

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Ösophaguskarzinom

Etwa 5.700 Männer und 1.700 Frauen sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts im Jahr 2018 neu an Speiseröhrenkrebs erkrankt – damit zeigen die Erkrankungszahlen eine steigende Tendenz.

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