Uniklinikum Bochum

Zwei Tote durch Großbrand

Nach dem Brand im Universitätsklinikum Bergmannsheil fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz dass den 2.000 Krankenhäusern und 13.000 Pflegeheimen selbstständige Löschanlagen gesetzlich vorgeschrieben werden.

 

Brand in Bochum

Bei einem Feuer im Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum sind zwei Menschen ums Leben gekommen | Bochum.de

Bei einem Feuer im Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum sind in der Nacht zum 30. September zwei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 15 weitere Personen wurden teilweise schwer verletzt. Die Brandursache ist noch unklar. 

„Unser ganzes Mitgefühl gilt den Opfern dieser schrecklichen Katastrophe und ihren Angehörigen. Wir bedanken uns in aller Form bei den Rettungskräften in Bochum, die uns in diesen schwierigen Stunden unterstützen“, teilte die Klinik mit.

"Rund 40 Mal im Jahr brennt es in deutschen Krankenhäusern. Noch häufiger in Behinderten- und Pflegeeinrichtungen. Dabei sind Tote und Verletzte zu beklagen. Oft bleiben Traumata bei den Patienten, Bewohnern, Mitarbeitern und Rettungskräften zurück. Doch Krankenhaus- und Pflegeheimbetreiber reagieren ebenso halbherzig wie die Politik in den Ländern. Es wird Zeit, dass den 2.000 Krankenhäusern und 13.000 Pflegeheimen selbstständige Löschanlagen gesetzlich vorgeschrieben werden.

Diese Technik bekämpft Entstehungsbrände frühzeitig, da sie auf Wärme oder Rauch reagiert. Dabei sind Sprinkleranlagen heute in der Lage, sowohl Hilfsbedürftige und Mitarbeiter zu schützen als auch die Sachschäden deutlich einzugrenzen“, fordert Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz.

Quellen: Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum, Deutsche Stiftung Patientenschutz 30.09.2016