Coronavirus

Zehn Empfehlungen gegen den „Lagerkoller“

Wie soll man mit Quarantäne beziehungsweise Kontakt- oder Ausgangssperre umgehen, ohne einen „Lagerkoller“ zu bekommen? Wie kann man seine psychische, soziale und körperliche Gesundheit aufrechterhalten? Prof. Dr. Stephan Mühlig, Inhaber der Professur Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Chemnitz, gibt zehn Empfehlungen.

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2. Bewegung an der frischen Luft anstreben: Bewegung und frische Luft kommen der körperlichen wie der psychischen Gesundheit zugute, das Immunsystem wird angeregt. Wird die Lunge durch moderate Anstrengung belüftet, ist sie besser durchblutet, was wiederum die Infektabwehr (auch gegen SARS-CoV-2) unterstützt. Ein zumindest kurzzeitiger Ortswechsel verhindert die Reizmonotonie in den eigenen vier Wänden und steigert das Wohlbefinden. Kinder brauchen Zeit und Gelegenheit zum Toben draußen und an frischer Luft, allerdings vorerst nicht mit anderen Kindern außerhalb der Familie. Dies muss ihnen erklärt und gegen alles „Quengeln“ durchgesetzt werden.

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Quelle: idw/Technische Universität Chemnitz, 23.03.2020