Neues aus der Berufspolitik

Wichtige Veranstaltungen

Bundesdelegiertentag der Frauen Union, Schuljubiläum in Nordhausen, Workshop „Lobbyismus im Gesundheitswesen“, Podiumsdiskussion mit Roy Kühne

Neues aus der Berufspolitik

Der Bundesdelegiertentag der Frauen stand unter dem Motto „Starke Frauen. Starkes Deutschland.“ | © DVTA

Einladung zum 32. Bundesdelegiertentag der Frauen Union der CDU am 26. August 2017 „Starke Frauen. Starkes Deutschland.“

Am 26. August 2017 haben die Präsidentinnen auf Einladung der Frauen Union der CDU an der Veranstaltung „Starke Frauen. Starkes Deutschland.“ teilgenommen, bei der unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel und die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz, referierten. Der DVTA hat die Gelegenheit genutzt, das Forderungspapier des DVTA an Widmann-Mauz zu übergeben.

40. Schuljubiläum in Nordhausen  am 5. September 2017

Am 5. September 2017 folgten der Einladung zur Jubiläumsfeier neben Vertretern der Praktikumspartner auch Vertreter der Kommunal- wie auch Landespolitik und Vertreter der Berufsverbände. Der DVTA wurde von der Präsidentin R/F, Rebecca Lauterbach, und der Sprecherin der Fachvertretung Funktionsdiagnostik, Grit Fürst, vertreten. Die Schüler der einzelnen Ausbildungsberufe stellten ihre Berufe auf der Bühne vor. Die MTAF-Klasse präsentierte mittels Video die verschiedenen diagnostischen Untersuchungsverfahren, die sie in ihrem Berufsalltag erwarten werden.

Workshop „Lobbyismus im Gesundheitswesen“ am 7. September 2017

Am 7. September 2017 fand ein Workshop „Lobbyismus im Gesundheitswesen“ in Berlin statt, an dem die Vorstandsreferentin/Syndikusrechtsanwältin Elske Müller-Rawlins wegen Verhinderung der Präsidentinnen teilgenommen hat. Der Workshop zeigte die Strategien für Lobbyarbeit durch Dr. Albrecht Klöpfer auf. Birgit Bender, Bündnis 90/Die Grünen, gab praktische Hinweise, wie man Politiker am besten mit Informationen und Auftritt gewinnen kann. Als Fazit der Veranstaltung ist festzuhalten, dass der DVTA berufspolitisch sehr gut aufgestellt ist und die zahlreichen politischen Kontakte und Stellungnahmen Früchte getragen haben, wie zum Beispiel durch einen Termin beim Bundeskanzleramt.

Termin bei der Werbeagentur JUK von Zitzewitz am 11. September 2017

Am 11. September 2017 fand ein Termin bei der Werbeagentur Johannsen und Kersting von Zitzewitz (JUK von Zitzewitz) statt, der ein Brainstorming zur derzeitigen Kommunikationsstruktur des DVTA zum Inhalt hatte. Es wurde ermittelt, inwieweit eine Optimierung durch eine Kommunikationsstrategie mithilfe von JUK von Zitzewitz entwickelt werden könnte. Der Termin wurde von den Präsidentinnen als sehr erfolgreich bewertet. Es werden nun Zuarbeiten getätigt.

„Gesundheitsberufe zukunftsfähig gestalten“, Podiumsdiskussion mit Dr. Kühne (CDU-Kandidat zur Bundestagswahl 2017) in der Asklepius Klinik in Goslar am 12. September 2017

Von links nach rechts: Adelheid May, Regionalgeschäftsführerin und Geschäftsführerin der Asklepios Harzkliniken und der Asklepios Kliniken Schildautal, Roy Kühne, DVTA-Präsidentin L/V, Christiane Maschek,  Albrecht Klöpfer, Büro für gesundheitspolitische Kommunikation | © DVTA

Am 12. September 2017 fand in der Asklepios Klinik in Goslar eine Podiumsdiskussion mit Dr. Roy Kühne statt, bei der es um die Zukunft der Gesundheitsberufe ging. Die DVTA-Präsidentin L/V, Christiane Maschek, machte in einem Impulsreferat auf die Mangelsituation in den MTA-Berufen aufmerksam und zeigte auf, was getan werden muss, um den MTA-Beruf zukunftsfähig zu gestalten. Kühne verdeutlichte, wie wichtig es ist, dass der DVTA die Politik für die Gesundheitsfachberufe sensibilisiert hat. „Nur ein gemeinsames Vorgehen der Gesundheitsberufe verspricht politischen Erfolg“, so Kühne weiter. Er betonte, dass das Thema der Novellierung der Gesundheitsberufe in der nächsten Legislaturperiode sicherlich behandelt werden wird. Interessant war eine Äußerung einer Pflegekraft, die feststellte, dass die Pflege ausreichend bezahlt sei und auch in der Ausbildung besser stünde als manch anderer Gesundheitsberuf, da die Pflege zum Beispiel eine Ausbildungsvergütung erhalte. Bei MTA-Berufen wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt und MTA-Schüler müssen, im Gegenteil, vielfach sogar noch Schulgeld bezahlen.

 

Entnommen aus MTA Dialog 10/2017