Film

„Wenn Babys schreien: Über das Trösten und Beruhigen“

Wie Eltern ihr Baby trösten können, vermittelt der neue Informationsfilm „Wenn Babys schreien: Über das Trösten und Beruhigen“, den das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) mit Förderung des Bundesfamilienministeriums zur Prävention von Schütteltrauma erstellt hat.

 

Der rund vierminütige Film zeigt, wie Eltern ihr Kind Schritt für Schritt dabei unterstützen können, sich zu beruhigen. Das stufenweise Vorgehen kann eine Eskalation unterbrechen und verhindern, dass das Baby immer mehr schreit. Langanhaltendes Schreien gilt als Auslöser dafür, dass Eltern ihr Baby im Affekt schütteln. Das Medium richtet sich neben Eltern auch an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die den Film bei ihrer Aufklärungs- und Beratungsarbeit mit Müttern und Vätern einsetzen können.

Plakat zum Schütteltrauma (Ausschnitt)

Wenn Eltern für einen kurzen Moment die Kontrolle verlieren und ihr schreiendes Baby schütteln, können sie ihm schwere Schäden zufügen, die zu körperlicher und geistiger Behinderung führen können. Zehn bis 30 Prozent der Kinder sterben sogar an den Folgen eines Schütteltraumas.

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Bei der Aufklärung über die lebensgefährlichen Folgen durch das Schütteln eines Säuglings oder Kleinkindes wird das NZFH vom bundesweiten „Bündnis gegen Schütteltrauma“ unterstützt. Dem Bündnis gehören 35 Verbände, Institutionen und Fachgesellschaften aus dem Gesundheitswesen, der Kinder- und Jugendhilfe und dem Kinderschutz an. Deren Fachkräfte setzen in ihren Beratungsgesprächen die Aufklärungsmaterialien des NZFH ein. Dazu zählen 

  • der neue Film „Wenn Babys schreien: Über das Trösten und Beruhigen“
  • der Flyer „Ihre Nerven liegen blank?“ in sieben Sprachen und
  • die DVD mit dem Informationsfilm „Niemals schütteln! Wenn Babys nicht aufhören zu schreien“ in sieben Sprachen.

 Alle Materialien zur Aufklärung von Schütteltrauma können kostenlos bestellt werden.

www.fruehehilfen.de/flyer-schuetteltrauma


Quelle: BZgA, 23.11.2019