Statistisches Bundesamt

Weniger Brustkrebsbehandlungen im Krankenhaus

Die Zahl der wegen Brustkrebs im Krankenhaus behandelten Frauen ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2007 bis 2017 um 11,9 % zurückgegangen.

Brustkrebs

81 % der Frauen, die wegen der Diagnose Brustkrebs im Jahr 2017 stationär behandelt wurden, waren 50 Jahre und älter. | Fotolia/Axel Kock

Im Jahr 2017 wurden 129.692 Frauen wegen Brustkrebs im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar weiter mitteilt, ist damit die Zahl der Behandlungen im Vergleich zum Jahr 2007 um 11,9 % zurückgegangen. 

Brustkrebszelle

In einem großen internationalen Verbund, an dem auch zahlreiche DKFZ-Forscher beteiligt waren, haben Wissenschaftler nun genomweite Assoziationsstudien mit einer Abschätzung der Genaktivität kombiniert. So konnten sie 48 Gene identifizieren, deren Aktivität mit Brustkrebs-Risiko assoziiert ist.

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81 % der Frauen, die wegen der Diagnose Brustkrebs im Jahr 2017 stationär behandelt wurden, waren 50 Jahre und älter (105 163 Frauen). Jüngere Frauen waren seltener betroffen: Im Jahr 2017 wurden 2 497 Frauen unter 35 Jahren wegen Brustkrebs behandelt (2 %). 

Wie schon in den Vorjahren waren Krebserkrankungen im Jahr 2016 die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein Viertel (230.725 Personen) aller Verstorbenen (910.902 Personen) erlag einem Krebsleiden, darunter 125.128 Männer und 105.597 Frauen. Bei Männern war eine bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge (Lungen- und Bronchialkrebs) mit 29.305 Fällen die am häufigsten diagnostizierte Krebsart. Häufigste Krebserkrankung mit Todesfolge bei Frauen war der Brustkrebs mit 18.570 Fällen.

Quelle: Destatis, 04.02.2019