Historie des MTA-Weiterbildungskonzeptes

Von der Fachassistentin zur/m Biomedizinischen Fachanalytikerin/Fachanalytiker

Das Deutsche Institut zur Weiterbildung medizinisch-technischer Assistentinnen e. V. (DIW-MTA) wurde am 8. März 1967 auf Beschluss der Arbeitsgemeinschaft der vier deutschen MTA-Verbände gegründet, da der Ruf nach einer institutionalisierten Weiterbildungsmöglichkeit für die MTA laut wurde.

Von der Fachassistentin zur/m Biomedizinischen Fachanalytikerin/Fachanalytiker

Noch heute Grundlage der Fachweiterbildung in der Klinischen Chemie

Diese vier MTA-Verbände schlossen sich 1969 zum DVTA zusammen, der nun im Jahr 2019 sein 50-jähriges Bestehen feiern darf. Grund genug, die Entwicklung der MTA-Fachweiterbildung in diesen 50 Jahren zu skizzieren und die Verzahnung zwischen Fort- und Weiterbildung zu dokumentieren.

Noch im Gründungsjahr des DIW-MTA begann am 14. Oktober 1967 in Essen der erste Lehrgang zur „Heranbildung von Fachassistentinnen für die Klinische Chemie“, der mit 60 Teilnehmerinnen gleich zweimal angeboten werden musste. Der Unterricht fand alle 14 Tage samstags ganztags über vier Semester mit insgesamt 340 Stunden statt und endete mit einer schriftlichen Prüfung unter dem Vorsitz einer/s Vertreterin/s der Akademischen Fachgesellschaft sowie der Vorsitzenden des DIW-MTA. Der erste „Lehrgang zur Heranbildung von Fachassistentinnen für die Mikrobiologie“ begann am 6. September 1968 in Berlin mit 16 Teilnehmerinnen.

In der konstituierenden Sitzung des DIW-MTA am 22. Juni 1967 wurde die Satzung verabschiedet und am 15. Januar 1968 das Institut in das Vereinsregister eingetragen. § 2 dieser Satzung beschreibt Zweck und Ziel einer Weiterbildungsmaßnahme „… diese Urkunde berechtigt, der Berufsbezeichnung hinzuzufügen: Fachassistentin … (Fachbereich) (DIW-MTA)“.

 

Entnommen aus MTA Dialog 2/2019