CoronavirusGesundheitspolitik

Version 2.0 ermöglicht Eventregistrierung

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Die Corona-Warn-App wurde inzwischen mehr als 27 Millionen Mal heruntergeladen. U. J. Alexander - stock.adobe.com
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Mit dem neuesten Update auf Version 2.0 erhält die Corona-Warn-App die Funktionalität zur Eventregistrierung. Damit können Nutzerinnen und Nutzer künftig im Einzelhandel, bei Veranstaltungen oder privaten Treffen per QR-Code einchecken.

Mit der Eventregistrierung können Veranstalter und Einzelhändler mithilfe der Corona-Warn-App einen QR-Code erstellen, in dem alle notwendigen Daten über die Veranstaltung kodiert werden. Dazu zählen beispielsweise Ort der Veranstaltung, Datum, Art der Veranstaltung und gegebenenfalls Beginn und Ende. Besucher und Gäste können sich für die Veranstaltung einchecken, indem sie den QR-Code scannen. Der Check-In wird lokal auf ihrem Smartphone gespeichert und nach zwei Wochen automatisch gelöscht.

Personen, die später positiv auf COVID-19 getestet werden, können ihre Check-Ins gemeinsam mit den Diagnoseschlüsseln über die App teilen und so auf den Server der Corona-Warn-App hochladen. Der Server veröffentlicht die entsprechenden Check-Ins dann als Warnungen. Diese Warnungen werden regelmäßig heruntergeladen und automatisch mit den lokalen Check-Ins auf den Smartphones der anderen Nutzer abgeglichen. Ob Nutzerinnen und Nutzer eine grüne oder rote Warnung erhalten, hängt davon ab, ob sich ihr Aufenthalt mit dem einer infizierten Person überschneidet. Im Kontakttagebuch können die User sehen, ob es sich bei einer Begegnung mit niedrigem oder erhöhtem Risiko um eine eventbasierte Warnung handelt.

Zwei verschiedene Event-Szenarien

Es gibt zwei verschiedenen Szenarien, in denen Veranstalter, Einzelhändler und Privatpersonen die neue Funktion der Eventregistrierung nutzen können:

  • Szenario 1; Ad-hoc-Event: Ein Ad-hoc-Event kann kurzfristig vom Organisator angelegt werden und hat einen definierten Anfangs- und Endzeitpunkt. Dazu zählen beispielsweise private Treffen, Feiern oder kleinere Veranstaltungen.
  • Szenario 2; Ständige Lokation: Sogenannte ständige Lokationen haben im Gegensatz zum Ad-hoc-Event keinen festen Anfangs- und Endzeitpunkt. In diesem Fall wird ein QR-Code typischerweise für einen längeren Zeitraum in einem Raum zur Verfügung gestellt. Gäste beziehungsweise Kunden scannen diesen QR-Code bei jedem Besuch neu. Beispiele für eine ständige Lokation sind Friseure oder Restaurants.


Quelle: Bundesregierung, 21.04.2021

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