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Verbessertes Zervixkarzinom-Screening

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Verbessertes Zervixkarzinom-Screening
Darstellung des Thin™ Prep-Pap-Tests in der Praxis © Hologic
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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat vor Kurzem ein organisiertes Programm zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) beschlossen. Anspruchsberechtigt sind alle gesetzlich krankenversicherten Frauen ab dem Alter von 20 Jahren.

Die ersten Informationsschreiben zur Teilnahme werden von den Krankenkassen ab dem 1. Januar 2020 versendet. Frauen ab 35 Jahren haben dann im Rahmen der Co-Testung zusätzlich zur zytologischen Untersuchung Anspruch auf einen Test zum Nachweis einer Infektion mit humanen Papillomviren (HPV). Die Co-Testung wird in Intervallen von drei Jahren durchgeführt. Dafür können künftig neben DNA-basierten HPV-Tests auch nicht DNA-basierte Tests eingesetzt werden, sofern sie die Qualitätsanforderungen der Richtlinie erfüllen. Zu den nicht DNA-basierten Tests gehört der mRNA-basierte Aptima® HPV Assay. Im Vergleich zu DNA-basierten HPV-Tests könne dieser Frauen in erheblichem Umfang unnötige Belastungen ersparen, erläuterte Marketingmanager Klaus Johann: „Das liegt daran, dass der Aptima-HPV-Assay bei gesunden Frauen bis zu 24 % weniger falsch-positive Testergebnisse zeigt als ein DNA-basierter HPV-Test.“ Die Minimierung falsch-positiver HPV Befunde helfe dem Arzt, diejenigen Patientinnen zu identifizieren, die zu Folgeuntersuchungen wiedereinbestellt werden sollten. Für die zytologische Untersuchung wird neben dem konventionellen Pap-Test auch die Dünnschichtzytologie, zum Beispiel mit dem ThinPrep™ Pap-Test, zur Verfügung stehen. Dies gilt sowohl für die weiterhin bestehende jährliche Untersuchung für Frauen von 20 bis 34 Jahren als auch im Rahmen der Co-Testung. Die Dünnschichtzytologie hat gegenüber dem konventionellen Pap-Test unter anderem den Vorteil, dass für die Co-Testung die zytologische Untersuchung und der HPV-Test aus nur einem Abstrich durchgeführt werden können. Zudem können mit dem ThinPrep™ Pap-Test bei fast dreimal so vielen Frauen schwere Läsionen rechtzeitig nachgewiesen und wenn nötig behandelt werden als mit dem konventionellen Pap-Test.

Weitere Informationen unter hologic.de

Entnommen aus MTA Dialog 6/2019

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