MTA Dialog 06/2021

Titelthema zu Pathophysiologie und Diagnostik des Magens

Die Ausgabe 06/2021 der MTA Dialog erscheint offiziell Anfang Juni. Das Titelthema dieser Ausgabe beschäftigt sich mit dem Magen.

MTA Dialog 06/2021

MTA Dialog 06/2021 | © Deutscher Ärzteverlag

Der Beitrag zum Magen beschreibt die historischen Erkenntnisse z.B. aus dem 19. Jahrhundert. Damals wurden die anatomischen Kenntnisse über den menschlichen Magen durch physiologische Experimente ergänzt. Gastroskopie, Röntgenologie, Biochemie und Physiologie führten zu einem Wissenszuwachs. Bereichert wurden die Erkenntnisse durch die Entdeckung von Helicobacter pylori und die Einführung der Adipositaschirurgie. In der Reihe der Radiologischen Diagnostik zu Anomalien und Normvarianten geht es diesmal um „Interne Veränderungen: Ureter fissus“.

Im Beitrag „Babesiose - Durch Zecken übertragbare seltene Infektion mit Blutschmarotzern“ wird diese seltene Infektionskrankheit, die durch intrazellulär in Erythrozyten lebende Parasiten bedingt wird, erläutert. „Schüler erstellen eigene Coronastudie“ lautet der Titel eines Beitrages, der die Erstellung einer SARS-CoV-2-Antikörper-Studie zur aktuellen Gestaltung des praktischen Virologieunterrichts an der MTLA-Schule München beschreibt. Im Artikel „Schwer verlaufende Infektionskrankheiten - Was zeigt die Vergangenheit, und was haben wir zu erwarten?“ wird die Frage behandelt, welche Infektionserkrankungen seit der Jahrtausendwende in den USA auftreten und besonders, welche Infektionen so schwer sind, dass eine Krankenhausaufnahme erforderlich ist. Die Analyse der Forscher aus den US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC, Atlanta, Georgia) wird mit Einschätzungen aus Deutschland verglichen. Aus der Audiologie kommt das Fallbeispiel „Versorgung einer Taubheit mit einem Cochlea-Implantat“.

Der letzte Teil des „Repetitorium: Blutzellquiz“ umfasst die Lösungen der letzten Fragen. Gleichzeitig startet mit „Digitale Lehre in Zeiten von Corona mal anders ... es geht weiter!“ ein Quiz zum Urinsediment als Repetitorium. In der Serie „Aus der Praxis für die Praxis“ beschreibt Christine Schäfer den „Werkzeugkoffer – Toolbox“ bei der Kommunikation. Der englische Beitrag hat das Thema „Heart CT Scan - What is it useful for?“.

In der Rechtsprechstunde werden diesmal unter anderem die Fragen „Haben Leitende Lehrkräfte und Lehrkräfte ohne Hochschulausbildung nach Inkrafttreten des neuen MT-Berufe-Gesetzes am 1. Januar 2023 Bestandsschutz oder müssen sie sich nachqualifizieren?“ sowie „Gelten noch die alten Richtlinien nach Inkrafttreten des Strahlenschutzgesetzes und der Strahlenschutzverordnung?“ behandelt. DVTA-Mitglieder können bei Fragen zu diesen (und anderen rechtlichen) Themen die Sprechstunde des Verbandes nutzen. Einen Überblick über die rechtlichen Themen aus den vergangenen Heften haben Sie hier.

Im berufspolitischen Teil geht es u.a. Schulgeldfreiheit für alle Gesundheitsberufe, Forderungsschreiben an die Landesregierungen, die Testimonial-Kampagne des DVTA anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der MTA-Berufe, die Ergebnisse der DVTA-Hauptversammlung 2021 sowie die Initiierung einer Lehrplankommission für die Ausbildung der Berufe in Medizinischer Technologie.

Weitere Artikel wie „Digitale Radiografie – Schnittbilddiagnostik“, ein historischer Beitrag zu „Widmung einer Röhre und ihrem Schöpfer (2)“, ein Interview mit Julia Thiele zur neuen Veranstaltungsreihe DVTA UpDate, Neues aus der Industrie sowie Rätsel erwarten Sie in der Rubrik „MTA intern“. (red)