Motto: „Intelligenz vernetzen“

Start des digitalen 102. Deutschen Röntgenkongresses 2021

Die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG) lädt zum digitalen 102. Deutschen Röntgenkongress ein. Im Mittelpunkt stehen vom 27. März bis 8. November 2021 die Themen Künstliche Intelligenz, Sport- und Unfallmedizin, Onkologische Diagnostik und Intervention sowie Leitlinien und Strukturierte Befundung.

DRG

Kongresspräsident des 102. Deutschen Röntgenkongresses ist Professor Dr. Thomas J. Vogl, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ob Fortbildungs-, Wissenschafts- oder Industrieveranstaltung: Der diesjährige Kongress bietet den Spezialisten aller radiologischen Disziplinen, wie Radiologen, MTRA und Medizinphysiker/-innen an 67 Kongresstagen viele Möglichkeiten, sich digital fortzubilden. Dabei können die Teilnehmer/-innen aus über 240 Webinaren, fast 130 wissenschaftlichen Vorträgen und 230 Fortbildungsvorträgen das für sich passende Programm auswählen. „Es ist für Jede und Jeden etwas dabei und man sollte viel Zeit für den Kongress einplanen. Es lohnt sich“, betonte Kongresspräsident Professor Dr. Thomas J. Vogl.

Kongressmotto „Intelligenz vernetzen“

Neun Monate lang soll das Motto „Intelligenz vernetzen“ die radiologische Community in Deutschland begleiten. „Ich möchte Menschen mit radiologischen Expertisen und Erfahrungen mit Akteuren/-innen aus Berufs- und Gesundheitspolitik und mit Industriepartnern/-innen zusammenbringen“, sagt Professor Vogl. Darüber hinaus ziele das visuelle Grundmotiv des 102. Deutschen Röntgenkongresses noch auf eine weitere Analogie ab: „Wenn vegetative Intelligenz bedeutet, auf Veränderungen der Umwelt adäquat reagieren zu können, dann lässt sich diese Fähigkeit auch sehr gut auf die Radiologie übertragen. Und Resilienz gehört sicherlich zu den Eigenschaften, die wir alle in der COVID-19-Pandemie unter Beweis stellen mussten“, so Professor Vogl. Die Idee der Vernetzung ziehe sich durch den gesamten Kongress und zeige sich gleich am ersten Tag, also am 27. März 2021.

Eröffnungstag mit hochkarätigen Gästen

Der 27. März 2021 wartet laut DRG mit drei unterschiedlichen Programmpunkten auf: In der Eröffnungsveranstaltung beschäftigen sich ausgewählte Experten/-innen in einer virtuellen Diskussionsrunde mit der Frage: „Was haben wir aus COVID-19 für unser System gelernt?“ Dabei soll es um unterschiedliche Aspekte und Perspektiven gehen: Gesundheitspolitik, Digitalisierung des Gesundheitswesens, Digitalisierung im Klinikalltag, Herausforderungen für das medizinische Personal und natürlich auch die Radiologie als Blaupause für Entwicklungen in der Medizin und im Gesundheitswesen der Zukunft.

Zu den Teilnehmern der Diskussionsrunde gehören unter anderem der Vorsitzende des Weltärztebundes, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery; der Chairman des neuen Health Innovation Hub (hih), Prof. Dr. Jörg Debatin, sowie Kongresspräsident Professor Vogl. Im zweiten Programmpunkt widmen sich die Industriepartner Bayer Vital GmbH, Canon Medical Systems GmbH und Siemens Healthineers dem Thema Künstliche Intelligenz. Ein drittes Tageshighlight beschäftigt sich mit der Unfall- und Sportmedizin. Im Fokus steht hier der Fußball: Oliver Bierhoff, Direktor der Nationalmannschaften und Akademie des DFB, erläutert im Gespräch mit Kongresspräsident Professor Vogl, weshalb Fußball und Radiologie ein gutes Team sind.

Neu: Das Industrieportal zum 102. Deutschen Röntgenkongress

Zahlreiche Unternehmen sind auch in diesem Jahr wieder beim Röntgenkongress dabei und nutzen die digitalen Möglichkeiten, um sich und ihre medizintechnischen Produkte, Softwares oder Dienstleistungen zu präsentieren und eigene Veranstaltungen anzubieten. Neu ist das kongressbegleitende Industrieportal: Unter https://www.roentgenkongress-industrieportal.de/  können sich Interessierte über Veranstaltungen, Themen und Services der beteiligten Industriepartner informieren. „Für die Kongressteilnehmenden bietet sich mit dem neuen Industrieportal erstmalig die Möglichkeit, umfassende Informationen und Dialogangebote der Unternehmen aus erster Hand zu bekommen“, erläutert Kongresspräsident Thomas Vogl.

Quelle: DRG