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Sichere Gesundheitszertifikate

Health n Go, die mobile App für Gesundheitszertifikate der ELCA-Gruppe, hat sich mit dem Schweizer Labornetzwerk Medi-support und Matisa, einem Schweizer Hersteller von Gleisbaumaschinen, zusammengetan, um die App mit ausgewählten Matisa-Mitarbeitern zu testen.

Sichere Gesundheitszertifikate

Health n Go-App | © ELCA

Das Pilotprojekt lief Anfang Juli in der Produktionsstätte von Matisa an. Für einen Coronavirus-Test lud jeder Versuchsteilnehmer die Health n Go-App auf sein Mobiltelefon herunter und präsentierte sie dem Gesundheitspersonal von Medisupport. Nach dem Scannen eines QR-Codes überprüfte die medizinische Fachkraft die Identität der Person, nahm die Nasen- und Rachenabstriche und scannte den Code der Testprobe ein. Die Probe wurde dann zum Testen an ein Medisupport-Labor geschickt. Das Ergebnis wurde als digital verschlüsseltes Gesundheitszertifikat ausgestellt, das in der Health n Go-Wallet des Mitarbeiters auf seinem Telefon erschien. Die Matisa-Mitarbeiter konnten dann die App öffnen und auf Anfrage ihr digitales Gesundheitszertifikat vorzeigen. Es war auch möglich, den QR-Code des Zertifikats mit einem Scanner zu überprüfen, wodurch sowohl die Identität der Person als auch ihr Coronavirus-Testergebnis überprüft werden konnte. Die App könne auch von Diagnose-Laboren genutzt werden, um direkten Zugang zur Testperson zu haben, so der Anbieter. Denn in den letzten Monaten hätten immer mehr Laboratorien direkte Beziehungen zu Einzelpersonen, da Ärzte überlastet seien. Dank KI und Blockchain-Technologie soll dieses System einen wirksamen Schutz gegen jeden Versuch des Zertifikatsbetrugs garantieren. Die eindeutige Identität jedes Zertifikats minimiere das Risiko der Duplizierung oder Fälschung. Das System überwache unterschiedliche Betrugsversuche, die gegebenenfalls zur Sperrung eines Zertifikats führen können. Die Lösung könne in einer nationalen privaten oder öffentlichen Cloud gehostet werden und sei DSGVO-konform, um den Anforderungen an Gesundheitsdaten gerecht zu werden, so das Unternehmen.

Weitere Informationen unter http://www.healthngo.io

 

Entnommen aus MTA Dialog 10/2020