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Selektive interne Radiotherapie (SIRT)

Der häufigste primäre Lebertumor mit jährlich circa 782.000 Neuerkrankungen weltweit ist das hepatozelluläre Karzinom, welches direkt von den Leberzellen ausgeht.

Selektive interne Radiotherapie (SIRT)

Hepatozelluläres Karzinom | © Ed Uthman, CC BY 2.0

Zusammenfassung

Für die Behandlung des hepatozellulären Karzinoms hat die selektive interne Radiotherapie (SIRT) in den letzten Jahren einen festen Stellenwert im Therapiekonzept erlangt. Aber auch für andere primäre oder sekundäre Tumoren der Leber stellt die SIRT eine wertvolle Option zur lokalen Behandlung dar. Bei sorgfältiger Patientenauswahl ist die SIRT eine komplikations- und nebenwirkungsarme Methode. Bedingt durch die physikalischen Eigenschaften von Yttrium 90 und der gezielten Applikation des Therapiestrahlers in den Tumor ist es möglich, im Tumor eine hohe therapeutisch wirksame Dosis zu erreichen. Weitere klinische Studien müssen nun zeigen, welchen Stellenwert die SIRT in Kombination mit anderen Therapieverfahren (zum Beispiel der Chemotherapie) besitzt beziehungsweise ob durch Therapiekombinationen weitere Überlebensvorteile für die Patienten erbracht werden können.

DOI:10.3238/MTADIALOG.2017.0329

 

Entnommen aus MTA Dialog 5/2017

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