Premium Hämatologie

Plasmazellen (Teil 2)

Atypien und maligne Veränderungen
Reinhild Herwartz, Roland Fuchs
Plasmazellen
Abb. 1: KM. Papp. Multiples Myelom. Mitte unten: Mehrkernige PZ © Uniklinik RWTH Aachen
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Von den häufig vorkommenden reaktiven Plasmazellvermehrungen und -veränderungen müssen die sogenannten Plasmazellneoplasien abgegrenzt werden.

Darunter versteht man eine Gruppe maligner lymphatischer Erkrankungen, die aus Plasmazellen (PZ) hervorgehen. Die verschiedenen Subtypen unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich ihrer diagnostischen Kriterien, prognostischen Einstufung und klinischen Ausprägung. Diagnostische Kriterien und Klassifikation der Plasmazellneoplasien sind durch die International Myeloma Working Group (IMWG) festgelegt [1]. In diesem Beitrag wird der Schwerpunkt auf das multiple Myelom (MM) als ein häufiger und wichtiger Vertreter der Plasmazellneoplasien gesetzt.

DOI: 10.3238/MTADIALOG.2017.0680

Entnommen aus MTA Dialog 8/2017

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