Gesundheitspolitik

Physician Assistant - ein neuer Gesundheitsberuf

Interview mit Elske Müller-Rawlins
Kli/SH
Müller-Rawlins
Elske Müller-Rawlins privat
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Rund 300 Physician Assistants arbeiten zurzeit an deutschen Krankenhäusern. Elske Müller-Rawlins, Syndica und Bundesvorstandsreferentin des DVTA, erläutert unter anderem, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Physician Assistants und MTA künftig gestalten kann.

In Deutschland sind Phycian Assistants (PA) noch Exoten. Rund 300 PA arbeiten zurzeit an deutschen Krankenhäusern. Die ersten „assistants to doctors“ in den USA wurden 1961 ausgebildet. Sie sollten den Arzt durch Übernahme von technischen Aufgaben wie Lumbalpunktion, Nähen und Intubation unterstützen.

Der erste PA-Studiengang in Deutschland startete im November 2005 in Berlin mit zwölf Studierenden. Gemäß der Zulassungsvoraussetzungen der Hochschule hatten zehn der ersten PA-Studierenden eine Berufsausbildung im Bereich Pflege und zwei Studierende die Ausbildung eines medizinischen Assistenzberufes abgeschlossen. Die ersten elf Absolventen des PA-Studiums in Deutschland beendeten im November 2008 ihr Studium. Anfang dieses Jahres haben sich die Bundesärztekammer, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Deutsche Gesellschaft für Physician Assistants und die Hochschulen auf einheitliche Vorgaben für den neuen Beruf verständigt.

Der DVTA begrüßt die konkrete und bundeseinheitliche Beschreibung von Kompetenzen. Dies diene der "Rechtssicherheit aller Beteiligten, dem Patientenschutz sowie der Qualitätssicherung und erleichtert es dem Arzt, den Ansprüchen und Pflichten an eine haftungsrechtlich abgesicherte Auswahl des Delegationsempfängers gerecht zu werden," schreibt Elske Müller-Rawlins, Syndica und Bundesvorstandsreferentin des DVTA, in MTA Dialog, Heft 8/2017.

Doch ist der Beruf des Physician Assistant keine Konkurrenz zur MTA? Und wie können diese beiden Berufe voneinander abgegrenzt werden. Diesen und weiteren Fragen geht Müller-Rawlins im Interview mit MTA Dialog nach.

Elske Müller-Rawlins im Audio-Interview:

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