Pandemiebekämpfung mittels patientennaher Sofortdiagnostik

Patientennahe Sofortdiagnostik – so aktuell wie noch nie

Auch gut ein Jahr nach dem ersten Shutdown im März 2020 ist das Leben in Deutschland durch die Corona-Pandemie geprägt und beeinflusst nach wie vor nahezu alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens.

Patientennahe Sofortdiagnostik – so aktuell wie noch nie

© aneriksson – stock.adobe.com

Da führende Virologen schon frühzeitig darauf verwiesen haben, dass ein gesellschaftliches Leben ohne Coronaviren nicht mehr möglich sein wird, stellt sich die Frage, wie am besten mit dem Virus und seinen Mutationen umgegangen werden kann, um einen Dauerlockdown zu vermeiden.

Neben der Impfstrategie steht aktuell die Patientennahe Sofortdiagnostik bei der Eindämmung der Pandemie im Fokus, um mögliche Lockerungen im gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die Corona-Schnelltests sind dabei die große Hoffnung in der Pandemiebekämpfung. Die Hersteller versprechen dabei eine hohe Sensitivität, also eine hohe Nachweisbarkeit im Falle einer Infektion. Der Antigentest ist ein POCT-Schnelltest, der nach Eiweißfragmenten des Virus sucht und bei dem das Ergebnis in der Regel bereits nach circa 15 Minuten vorliegt. Diese Schnelltests müssen nicht erst in einem Labor ausgewertet werden, das Ergebnis kann von medizinischem Fachpersonal, Ärzten oder von den Probanden selbst (Home care Testing) direkt auf dem Testfeld abgelesen werden. Auch wenn die Ergebnisse der Tests nicht zu 100 Prozent zuverlässig sind, besitzen Antigenschnelltests ein großes Potenzial, um infizierte Personen frühzeitig zu erkennen und Infektionsketten zu unterbrechen.

Symposium „Patientennahe Sofortdiagnostik – Intensivierung“ – online

Schnelltests wären vielleicht eine Möglichkeit gewesen, das Seminar „Patientennahe Sofortdiagnostik – Intensivierung“, das vom 19. April bis 21. April 2021 online via Zoom stattfinden wird, als Präsenzveranstaltung durchzuführen. Da diese aber noch nicht flächendeckend zur Verfügung stehen, haben wir uns vom DIW-MTA dazu entschlossen, das Seminar nochmals via Zoom durchzuführen. Wie auch die Präsenzveranstaltung zeichnet sich der online durchgeführte Kurs durch den intensiven Austausch zwischen Dozierenden, Teilnehmenden und Vertretern der Industrie aus. Auch in diesem Jahr sind am zweiten Seminartag namhafte Firmen mit ihren Vertretern aktiv dabei, Neuerungen und Innovationen im Point-of-Care-Segment zu präsentieren. So kommt der lebendige, persönliche Austausch auch in der online durchgeführten Variante des Kurses nicht zu kurz! Zudem ist eine virtuell durchgeführte Industrieausstellung am zweiten Seminartag geplant, die den Teilnehmenden und Herstellern die Möglichkeit gibt, sich über die technischen Neuerungen im Feld auszutauschen.

Der Kurs „Patientennahe Sofortdiagnostik – Intensivierung“ ist Teil der Weiterbildung zum „POCT-Koordinator/-in“ (DIW-MTA), die aktuell gefragter denn je sind. POCT-Koordinatoren und -Koordinatorinnen setzen die sachgerechte und Rili-BÄK-konforme patientennahe Sofortdiagnostik um. Die Fachweiterbildung bietet vielfältige professionelle Qualifizierungsmöglichkeiten, sorgt für neue Impulse und eröffnet vielfältige Berufs- und Karrierechancen. Die Weiterbildung hat einen Umfang von 160 Stunden und der Einstieg ist jederzeit möglich. Weitere Informationen zu unseren Weiterbildungen und Seminaren finden Sie auf unserer Website www.diw-mta.de oder unter info@diw-mta.de.

Die Anmeldung zu den Kursen erfolgt wie immer über unsere Kommunikationsplattform Stud.IP (studip.diw-mta.de/).

 

Entnommen aus MTA Dialog 4/2021