Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin

Patienteninformationen zum Thema Krebs

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat vier Kurzinformationen zum Thema Krebs auf den neuesten Stand gebracht.

Krebs

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin informiert Patienten unter anderem zum Thema Brustkrebs. | Fotolia/Axel Kock

Die Texte beruhen auf dem derzeit besten verfügbaren Wissen und werden nach einer strengen Methodik erstellt. Ärzte, Pflegekräfte und andere medizinische Fachleute können die überarbeiteten Kurzinformationen unentgeltlich herunterladen, ausdrucken, an Erkrankte und Interessierte weitergeben. Grundlage dieser Infoblätter sind die jeweiligen S3-Leitlinien.

  • Früher Brustkrebs und metastasierter Brustkrebs:Die beiden Kurzinformationen sollen einen ersten Überblick über das Krankheitsbild geben. Betroffene und Interessierte erfahren, was Brustkrebs ist, wie er festgestellt und behandelt wird. Das Informationsblatt gibt auch Hinweise, was die Erkrankte selbst für sich tun kann.
  • Erblicher Eierstockkrebs: Etwa jeder zehnte Eierstockkrebs ist erblich bedingt. Ein Gentest kann Aufschluss geben, ob man die veränderte Erbanlage hierfür in sich trägt. Allerdings heißt eine veränderte Erbanlage nicht zwingend, dass man erkranken wird. Experten zufolge kann man Eierstockkrebs wiederum nur vorbeugen, indem sich die Betroffene vorsorglich die Eierstöcke entfernen lässt. Insofern raten die Mediziner, vorher genau darüber nachzudenken, wie man mit dem Testergebnis umgehen möchte. Die Patienteninformation gibt praktische Hinweise und nennt Ansprechpartner.
    Beidseitiges Ovarialkarzinom

    Zwei große randomisiert-kontrollierte klinische Studien kamen in den zurückliegenden Jahren zu dem Schluss, dass die Eierstockkrebsfrüherkennung kein zusätzliches Leben rettet, aber mit massiven Schäden bei gesunden Frauen einhergehen kann.

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  • Bauchspeicheldrüsenkrebs:Hier finden Betroffene und Interessierte erste Informationen zum Krebs der Bauchspeicheldrüse. Sie erfahren, wie er sich bemerkbar macht und wie er behandelt wird. Er wird häufig erst sehr spät festgestellt, dann, wenn er nicht mehr heilbar ist. Warum eine Früherkennungsuntersuchung trotzdem nicht empfohlen wird, wird ebenfalls erläutert.


•    Weitere Kurzinformationen und Übersetzungen hier


Quelle: ÄZQ, 18.04.2019