Premium Führende Infektionskrankheit – schicksalhaft?

Nosokomiale Infektionen gestern und heute

Nach Meldungen durch Presse und Rundfunk infizieren sich immer mehr Patienten mit multiresistenten Erregern in deutschen Kliniken. Bereits 1957 titelte die damals neu auf dem deutschen Pressemarkt erschienene „Bild“: „Krankenhäuser sind alarmiert! – Chefärzte antworten“.

Nosokomiale Infektionen gestern und heute

„Die größte Errungenschaft der Medizin des 19. Jahrhunderts ist, dass der Arzt gelernt hat, sich vor seiner Arbeit gründlich die Hände zu waschen!“ Ernst Gustav Benjamin von Bergmann | © Prof. Dr. med. Matthias Trautmann, Stuttgart

Zusammenfassung

Krankenhausinfektionen kommen häufig dadurch zustande, dass körpereigene Erreger von Patienten, zum Beispiel von der Haut oder aus dem Darm, durch invasive Techniken, wie Katheterisierungen, Operationen, Punktionen und dergleichen, in normalerweise sterile Körperregionen (Blutbahn, Harnwege, Atemwege) eingebracht werden. Dabei werden circa 10 % dieser Infektionen durch multiresistente Erreger hervorgerufen, also durch Erreger, bei denen viele Antibiotikaklassen nicht mehr wirksam sind. Deshalb sind Strategien zum rationalen Einsatz von Antibiotika, ein sogenanntes Antibiotic Stewardship, notwendig, um künftig weiter wirksame Antibiotika zur Behandlung von Infektionserkrankungen zur Verfügung zu haben. Des Weiteren ist die strikte Umsetzung krankenhaushygienischer Präventionsmaßnahmen erforderlich.

DOI:10.3238/MTADIALOG.2017.0018

 

Entnommen aus MTA Dialog 1/2017

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