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Neuordnung der Ausbildungen der Gesundheitsfachberufe geplant

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Das Schulgeld von bis zu 20.000 Euro ist für die Linke „eine Barriere, insbesondere auch für junge Menschen aus Haushalten mit niedrigem Einkommen. Syda Productions - Fotolia
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Das Bundesministerium für Gesundheit wird die Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen in Abstimmung mit den Ländern neu ordnen und stärken und dafür ein Gesamtkonzept erarbeiten. Das kündigte die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken mit.

„Die Schaffung von Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen ist ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Attraktivität der Ausbildungen in den Berufen“ heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion „Die Linke“. Der Koalitionsvertrag sehe vor, ein „Gesamtkonzept zur Neuordnung und Stärkung der Ausbildungen der Gesundheitsfachberufe zu entwickeln. Das Bundesministerium für Gesundheit wird federführend innerhalb der Bundesregierung dementsprechend die Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen in Abstimmung mit den Ländern neu ordnen und stärken und dafür ein Gesamtkonzept erarbeiten. Dazu gehören auch das Thema Schulgeldfreiheit und damit einhergehende Finanzierungsfragen.“

Die Fraktion „Die Linke“ bezieht sich auf die Fachkräfteengpassanalyse 2018 der Bundesagentur für Arbeit, die ohne explizite Nennung der MTA-Berufe in allen Bundesländern einen Fachkräftemangel oder Anzeichen für Engpässe in den Heilmittelberufen sieht. Für Die Linke ist das Schulgeld von bis zu 20.000 Euro „eine Barriere, insbesondere auch für junge Menschen aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.“

Es ist nach Ansicht der Fragesteller nachvollziehbar, wenn Menschen, die vorhaben, eine Ausbildung im Bereich der Heilmittelberufe zu beginnen, damit bis zur Umsetzung der angekündigten Schulgeldfreiheit warten. Damit droht jedoch nach Ansicht der Fragesteller eine Verschärfung des bereits jetzt bestehenden Fachkräftemangels.


Quelle: Kleine Anfrage „Der Linken“, 16.05.2019

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