Greifswalder Teddybärkrankenhaus

„Mein Teddy rettet Leben“

Jedes Kind kennt Rettungswagen, die unüberhörbar mit ihrem Blaulicht zur nächsten Klinik rasen. Aber was steckt dahinter? Was ist ein Notfall und wie muss ich mich dann verhalten? Das erfahren Kinder im Teddybärkrankenhaus.

Teddybärkrankenhaus

Egal, ob kleines Bauchgrummeln, Schnabeljucken oder große Bein- und Flossenbrüche, in der Greifswalder Teddybärklinik wird allen Kuscheltieren erfolgreich geholfen. | UMG/Janke

Das richtige Verhalten bei einem Notfall ist schon für Kinder überaus wichtig.  Deshalb lautet der Themenschwerpunkt des 13. Greifswalder Teddybärkrankenhauses vom 8. bis 12. Mai „Mein Teddy rettet Leben“. Am 13. Mai, findet wieder ein „Tag der offenen Tür“ statt, an dem alle Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren mit ihren Eltern ohne Anmeldung ins Teddybärkrankenhaus (9 -14 Uhr, Fleischmannstraße 42) kommen können.

„Für die Eltern haben wir am ‚Tag der offenen Tür‘ am 13. Mai auch etwas vorbereitet“, kündigte Cheforganisator Maximilian Splittstöhser, Medizinstudent im 8. Semester, an. „Es wird die Möglichkeit bestehen, sich in kurzen Workshops mit der Wiederbelebung von Säuglingen und Kleinkindern oder mit dem Umgang in anderen Notsituationen mit Kindern zu informieren. Ebenfalls wird es an diesem Tag einen Rettungswagen zu besichtigen geben, der auch für die Teddyrettung zum Einsatz kommt.“

Das einwöchige Teddybärkrankenhaus mit rund 100 Fachärzten für Stofftierheilkunde, Studierende der Human-, Zahnmedizin und Pharmazie, wird bei dem diesjährigen Themenschwerpunkt von der Klinik für Anästhesiologie und der Arbeitsgruppe EH-MED unterstützt. Die AG EH-MED ist ein Zusammenschluss von Medizinstudenten, die sich als gemeinnütziger Verein das Ziel gesetzt haben, speziell für Medizinstudenten ausgerichtete Erste-Hilfe-Kurse zu veranstalten. Die Mädchen und Jungen aus den Kitas der Region erfahren in diesem Jahr in dem studentischen Projekt, was mit ihrem Teddy im Notfall passiert. Dabei lernen sie alle Abteilungen von der Notaufnahme, der Anmeldung, über die Praxis- und Röntgenräume, den Ultraschall, OP-Saal und die Apotheke kennen.


Quelle: idw/Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 02.05.2017