Gerresheimer

Mehr Sicherheit vor Nadelstichverletzungen

Gebrauchte Spritzen sind mit ihren freiliegenden Kanülen eine allgegenwärtige Gefahrenquelle in Arztpraxen, Labors oder Krankenhäusern.

Mehr Sicherheit vor Nadelstichverletzungen

Die Spritzen werden einschließlich Sicherheitsverschluss in Lochtrays und Standardwanne verpackt und mit Ethylenoxidgas sterilisiert. | © Gerresheimer AG

Bestehende Nadelschutzsysteme vermindern die Verletzungsgefahr des Endanwenders, erfordern aber zusätzlichen Aufwand bei der Abfüllung beim Pharmaunternehmen und dem Einsatz der Spritze durch das medizinische Fachpersonal. Mit Gx InnoSafe bietet Gerresheimer eine Spritze mit integriertem, passivem Sicherheitssystem, die unbeabsichtigte Nadelstichverletzungen vermeidet, eine erneute Wiederverwendung ausschließt und auf die Produktionsabläufe im Pharmaunternehmen sowie auch auf die einfache und intuitive Anwendung durch medizinisches Fachpersonal optimiert ist, so das Unternehmen. „Für Beschäftigte im Gesundheitswesen gehört es zum Alltag, mit bereits benutzten Injektionsnadeln zu hantieren. Dies führt in einigen Fällen zur Übertragung schwerer Krankheiten. Schätzungsweise ereignen sich in Eu- ropa rund eine Million Nadelstichverletzungen pro Jahr“, erklärt Maximilian Vogl, Product Manager Injection Devices. Zudem bestehe die Gefahr, dass bereits benutzte Spritzen versehentlich ein zweites Mal eingesetzt werden. Bei Gx InnoSafe wird der Nadelschutzmechanismus laut Hersteller automatisch aktiviert und erfordert keine zusätzlichen Handgriffe durch den Endanwender. Das System werde erst beim Einstechen der Kanüle aktiviert und sorge dann beim Entfernen der Spritze von der Injektionsstelle automatisch dafür, dass der Sicherheitsmechanismus dauerhaft verriegelt werde. Dadurch sei die Kanüle zuverlässig verdeckt und eine Wiederverwendung ausgeschlossen.

Weitere Informationen unter www.gerresheimer.com/index.html

 

Entnommen aus MTA Dialog 10/2018