Welttag der psychischen Gesundheit

Mehr Offenheit im Umgang mit Stress gefordert

Das Projekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ (psyGA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ruft am 10. Oktober, dem Welttag der seelischen Gesundheit zu mehr Offenheit im Umgang mit psychischer Gesundheit auf.

Psychische Gesundheit

Als Zeichen der Solidarität mit psychisch erkrankten Menschen startet das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit die Kampagne Grüne Schleife. | psyGA

Der 10. Oktober steht international im Zeichen der Destigmatisierung von psychischen Erkrankungen. Als Zeichen der Solidarität mit psychisch erkrankten Menschen startet das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit die Kampagne Grüne Schleife. Mit diesem gut sichtbaren Accessoire hält das internationale Zeichen für mehr Akzeptanz und Offenheit gegenüber psychisch Erkrankten auch in Deutschland Einzug. Wer die grüne Schleife trägt, solidarisiert sich mit allen Menschen in unserer Mitte, die unter seelischen Erkrankungen leiden.

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Auch das Projekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ (psyGA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt das Anliegen, mit dem das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit am 10. Oktober 2019, dem Welttag der seelischen Gesundheit an die Öffentlichkeit tritt: seelische Erkrankungen zu entstigmatisieren. „Ziel der Kampagne Grüne Schleife ist es, dass Menschen jeden Alters in psychischen Krisen sich trauen können, ihre Probleme offen anzusprechen und so rechtzeitig verfügbare fachliche Hilfen in Anspruch zu nehmen,“ betont der Vorsitzende des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit, Prof. Wolfgang Gaebel.

Schwerpunktthema Psyche im Magazin Fokus

Andauernde öffentliche Stigma setzen sich im Wesentlichen aus drei Elementen zusammen: Mangelnde – oder falsche Informationen, vorurteilsvolle Einstellungen sowie Diskriminierung und fehlendes unterstützendes Verhalten. Betroffene scheuen sich häufig, offen über ihre Erkrankung zu sprechen. Sie schweigen in der Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis und vor allem auch am Arbeitsplatz. Deshalb hat psyGA das Tabuthema Psyche ins Zentrum seines aktuellen Magazins Fokus gerückt. Als wertvoller Impulsgeber richtet sich die Publikation an Unternehmen und Organisationen, die sich dem Tabuthema annähern wollen. Dazu stellt das Magazin Fokus Erfahrungen und aktuelle Erkenntnisse von Expertinnen und Experten aus Gesundheit, Wirtschaft und Verwaltung vor. Das Heft soll helfen, im Sinne einer offenen Unternehmenskultur Vorurteile und Unsicherheiten unter Führungskräften und Personal abzubauen.

Bereits seit 10 Jahren setzt sich psyGA dafür ein, das Thema Psyche am Arbeitsplatz zu enttabuisieren. Das Projekt bietet Führungskräften, Beschäftigten und Geschäftsleitungen eine große Bandbreite an praxiserprobten Formaten – von E-Learning-Tools, über Broschüren und Praxisordnern, bis hin zu einem Hörbuch zum Thema Burn-out und Kurzchecks. Alle Angebote enthalten jede Menge Lösungsvorschläge und Tipps – für weniger Stress am Arbeitsplatz und eine starke psychische Gesundheit.

Weitere Informationen zur Kampagne „Grüne Schleife für mehr Akzeptanz für psychische Erkrankungen“ finden Sie hier.

Quelle: psyGA, 10.10.2019