Interview mit Christiane Maschek

Mehr Attraktivität der MTA-Ausbildung gefordert

DVTA-Präsidentin (L/V) Christiane Maschek erläutert im Interview mit MTA Dialog die Erwartungen des Verbandes an die neue Bundesregierung und speziell an den neuen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Maschek

DVTA-Präsidentin (L/V) Christiane Maschek | Eberhard Hahne/DÄV

Das vierte Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel steht. Neuer Bundesgesundheitsminister ist Jens Spahn (CDU).  DVTA-Präsidentin (L/V) Christiane Maschek erwartet von der neuen Bundesregierung, "dass sie, und insbesondere auch der neue Gesundheitsminister, neben der Pflege auch die Berufsgruppe der MTA mit berücksichtigt". Im Interview mit MTA Dialog fordert sie vor allem mehr Attraktivität in der Ausbildung. Denn die Fachberufe arbeiteten inzwischen häufig mit hochkomplexen Technologien, die ein ebenso hohes Maß an Kompetenz erforderten. Maschek zufolge besteht in den technologischen und analytischen Fachberufen ein massiver Mangel an Fachkräften.

Sie berichtet außerdem über einen DVTA-Workshop, der sich vor kurzem unter anderem mit künftigen Herausforderungen an den MTA-Beruf und den dazu erforderlichen Ausbildungswegen, die in ein Bildungskonzept münden sollten, beschäftigte. Und nicht zuletzt betonte die DVTA-Präsidentin, dass der MTA-Beruf nach wie vor ein sehr vielfältiger Beruf ist. In diesem Zusammenhang fordert Maschek allerdings auch eine Wertschätzung aller Gesundheitsberufe auf Augenhöhe.

DVTA-Präsidentin (L/V) Christiane Maschek erläutert im Interview: