B. Braun Melsungen AG

Medikamentenbeschichteter Ballonkatheter

Prof. Raban Jeger vom Universitätsspital Basel (Schweiz) berichtete auf dem ESC-Kongress in München über die jüngsten Ergebnisse der BASKET-SMALL-2-Studie.

Medikamentenbeschichteter Ballonkatheter

SeQuent® Please NEO | © B. Braun Melsungen AG

BASKET-SMALL 2 stellt die größte randomisierte klinische Studie mit einem medikamentenbeschichteten Ballonkatheter (DCB – drug coated balloon) in der Behandlung von nativen Koronararterien dar. Die Studie wurde durchgeführt, um die Frage zu beantworten, ob eine koronare Angioplastie mit dem medikamentenbeschichteten Ballonkatheter – als „stentfreie“ Option in der Behandlung von Koronarläsionen – der Behandlung mit einem permanenten Implantat – einem modernen medikamentenfreisetzenden Stent nicht unterlegen ist. Der Studienendpunkt ist die MACE-Rate (major adverse cardiac events), also die Aufzeichnung von relevanten kardialen Ereignissen innerhalb von zwölf Monaten nach der Behandlung. „Die BASKET-SMALL-2-Studie erreichte ihren primären Endpunkt des Nachweises der Nichtunterlegenheit des DCB gegenüber dem DES der zweiten Generation. Es gab keinen Unterschied in dem zwölfmonatigen Untersuchungszeitraum hinsichtlich MACE zwischen Patienten, die entweder das permanente Implantat DES (7,5 Prozent) oder die ‚stentfreie‘ DCB Angioplastie (7,6 Prozent) erhielten, jeweils in der Behandlung von De-Novo-Läsionen in Koronargefäßen mit einer Größe von weniger als 3,0 mm Durchmesser“, so Jeger. „Das Ergebnis der BASKET-SMALL-2-Studie mit SeQuent® Please ist eine sehr spannende Nachricht für die kardiologische Ärztegemeinschaft“, sagte der Senior Vice President von B. Braun IVT/Vascular Systems, Gerd Wacker. „Mit den nun vorliegenden klinischen Nachweisen kann SeQuent Please als eine sinnvolle‚ Implantat-freie Alternative zu medikamentenfreisetzenden Stents für eine große Anzahl von Patienten mit koronarer Herzkrankheit betrachtet werden; es ist die fortschrittlichste Lösung für die Behandlung von Patienten mit hohen Blutungsrisiken und stellt derzeit die vielversprechendste therapeutische Alternative dar, um die Anzahl unnötiger Stent-Implantationen zu reduzieren.“

Weitere Informationen unter www.bbraun.de

 

Entnommen aus MTA Dialog 11/2018