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mdspine für die Diagnostik von Rückenmarkserkrankungen

Die Diagnostik von degenerativen und entzündlichen Erkrankungen von Gehirn und Rückenmark stützt sich oft auf die Magnetresonanztomografie (MRT). Das Berliner Softwareunternehmen mediaire bietet ab sofort mit mdspine eine KI-basierte Softwarelösung an, die MRT-Aufnahmen des Rückenmarks systematisch untersuchen soll.

mdspine für die Diagnostik von Rückenmarkserkrankungen

mdspine | © mediaire GmbH

Insbesondere das im Vergleich zum Gehirn recht dünne Rückenmark stellt Radiologen bei der Detektion von Entzündungsherden aber oft vor große Herausforderungen. Dieses Problem hat das Berliner Softwareunternehmen mediaire jetzt nach eigenen Angaben gelöst und bietet ab sofort mit mdspine eine KI-basierte Softwarelösung an, die MRT-Aufnahmen des Rückenmarks systematisch untersuchen und dem Radiologen die gefundenen Läsionen nicht nur anzeigen, sondern auch hinsichtlich Zahl und Volumen quantifizieren soll. So werde eine objektive KI-basierte Zweitmeinung ermöglicht, welche die diagnostische Sicherheit erhöhen soll. Dies habe weitreichende therapeutische Konsequenzen für Erkrankungen wie zum Beispiel die Multiple Sklerose (MS). Technische Grundlage dieser Innovation sind laut Hersteller neue KI-basierte Algorithmen aus dem Bereich Deep Learning. Diese sollen eine präzise und schnelle Bilddatenanalyse ermöglichen. Die Analysen sollen in einem übersichtlichen Befundbericht zusammengefasst werden, der in weniger als fünf Minuten zur Verfügung stehen soll.

Weitere Informationen unter https://mediaire.de 

 

Entnommen aus MTA Dialog 8/2020