Exosom-Oberflächenmarker

MACSPlex Exosome Kit, human

Miltenyi Biotec hat sein Portfolio um das MACSPlex Exosome Kit, human, erweitert.

Miltenyi Biotec

Micro Beads Vials | Miltenyi Biotec

Das schnelle und effiziente Verfahren ermöglicht die Charakterisierung von 37 Exosom-Oberflächenmarkern in nur einem Experiment. Studien deuten darauf hin, dass die physiologische Bedeutsamkeit von Exosomen nicht außer Acht zu lassen ist. Die molekularen Inhalte, die durch die kleinen Vesikel von einer Zelle an benachbarte Zellen oder die Umgebung abgegeben werden, können wichtige Informationen transportieren und auch in der Pathophysiologie des gesamten Organismus eine Rolle spielen. Daher ist es von wesentlichem Interesse, Methoden zu entwickeln, die es ermöglichen, Exosome experimentell zu charakterisieren. Das neue Verfahren von Miltenyi Biotec, das MACSPlex Exosome Kit, human, ermöglicht sowohl die qualitative als auch die semi-quantitative Analyse von 37 Exosom-spezifischen Oberflächenmarkern.

Miltenyi Biotec hat das MACSPlex Exosome Kit für die automatisierte Charakterisierung der Exosome mittels Durchflusszytometrie entwickelt. Der Screening-Ansatz basiert auf fluoreszierenden Immunkonjugaten, den MACSPlex Exosome Capture Beads, die im Kit enthalten sind, und unterschiedliche Exosom-spezifische Epitope binden. Das MACSPlex Exosome Detection Reagent markiert die gebundenen Exosome mit den Pan-Exosom-Markern CD9, CD63 und CD81. Ein Sandwichkomplex entsteht, bestehend aus dem MACSPlex Exosome Capture Bead, dem Exosom und dem Detection Reagent, das nun auf Basis der jeweiligen Fluoreszenzeigenschaft analysiert werden kann. So erhält man mittels Durchflusszytometrie den semi-quantitativen Nachweis von 37 exosomalen Oberflächenepitopen.

Ideal ergänzt wird das MACSPlex Exosome Kit, human, von Miltenyi Biotec durch ein kompatibles Durchflusszytomer wie dem MACSQuant® Analyzer. In dieser Kombination kann die Analyse im voll automatisierten, 96-well, Hochdurchsatzformat erfolgen. Für eine schnelle und effiziente Anwendung.

Weitere Informationen unter http://goo.gl/NgS868

Entnommen aus MTA Dialog 08/2016