Tagung in Essen

Künstliche Intelligenz und Robotik

Der zweite ETIM-Kongress „Artificial intelligence and robotics - Emerging technologies in medicine“ des Universitätsklinikums Essen und der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich unter anderem damit, wie die klinische Radiologie von der Künstlichen Intelligenz geprägt ist.

Künstliche Intelligenz

Prof. Dr. Michael Forsting, Leiter der Klinik für Diagnostische Radiologie des Universitätsklinikums Essen und Mit-Organisator des ETIM-Kongresses | Universitätsmedizin Essen

Künstliche Intelligenz und Robotik sind längst Teil des Klinik-alltags und werden in der medizinischen Forschung, Diagnose, Therapie und Prävention eingesetzt. So ist beispielsweise die klinische Radiologie bereits stark von der Künstlichen Intelligenz geprägt, die durch ihr Potenzial künftig auch in vielen weiteren Anwendungsbereichen deutlich mehr Einfluss bekommen wird. Nicht zuletzt wird so die Diagnostik weiter spezifiziert und der medizinische Fortschritt spürbar beschleunigt.

Oberarzt PD Dr. Michael Moche (links) und Dr. Harald Busse

Ein neuartiges System zur MRT-gestützten Prostatapunktion steht seit kurzem den Medizinern am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) zur Verfügung. Es handelt sich um einen kompakten ferngesteuerten Roboter, der den Arzt bei der gezielten Prostatabiopsie unterstützt.

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„Die Künstliche Intelligenz und die Robotik bieten für unsere tägliche Arbeit enorme Vorteile“, betont Prof. Dr. Michael Forsting, Leiter der Klinik für Diagnostische Radiologie des Universitätsklinikums Essen und Mit-Organisator des ETIM-Kongresses: „So hilft uns beispielsweise die Künstliche Intelligenz, seltene Erkrankungen besser zu erkennen – weil der Computer anders als der Mensch das einmal „Gelernte“ nicht mehr vergisst und beim Vergleichen von Mustern dem menschlichen Auge überlegen ist. In Kombination mit den Möglichkeiten der Robotik in der Therapie können wir so die Präzisionsmedizin weiter personalisieren.“

Der ETIM-Kongress will deshalb Akteure und Experten dieses laufenden Prozesses zusammenbringen, darunter Ärzte, Informatiker, Ingenieure und Wissenschaftlicher. Er bietet eine Plattform zum Erfahrungsaustausch, will die Vernetzung fördern und damit eine ganzheitliche wie nachhaltige Kommunikation zwischen den Teilnehmern forcieren.

Weitere Informationen und kostenlose Anmeldung hier.

Quelle: Universitätsklinikum Essen, 09.01.2018