GrippeGesundheitspolitik

Kritik an möglichen Grippeimpfungen in Apotheken

Hausärzteverband Brandenburg
Kli
Grippeimpfung
Das Bundesgesundheitsministerium möchte Grippeimpfungen in Apotheken ermöglichen. william87 - Fotolia
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Per Gesetzentwurf schlägt das Bundesgesundheitsministerium vor, Grippeschutzimpfungen in Apotheken zu ermöglichen. Der Hausärzteverband Brandenburg warnt davor.

„Eine Impfung ist ein medizinischer Eingriff und darf nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden“, so Dr. Karin Harre, Vorsitzende des Hausärzteverbandes Brandenburg. Auch haben sich in Brandenburg bereits Landesärztekammer und Landesapothekerkammer in einer gemeinsamen Resolution deutlich gegen einen solchen Schritt ausgesprochen. Teamarbeit bedeute nicht, dass jeder alles macht, sondern jeder das macht, was er am besten kann“, so Harre.

Der Hausarzt als kompetenter Ansprechpartner sollte auch die Koordination des Impfens in der Hand haben, so die Verbandsvorsitzende. Statt an den Ärzten vorbei mehr und mehr Regelungen am grünen Tisch zu schaffen, wäre es einfacher, die Rolle des Hausarztes als steuernden Ansprechpartner für den Patienten zu stärken. Es ist wissenschaftlich belegt, dass die Durchimpfungsraten höher sind, wenn die Patienten mit ihren gesundheitlichen Problemen zuerst die Hausärztin oder den Hausarzt aufzusuchen.

Quelle: Hausärzteverband Brandenburg, 17.04.2019




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