Gesprächshilfe

Kann man an Demenz sterben?

Mit Hilfe eines Fragenkatalogs können sich Angehörige von Menschen mit Demenz, aber auch professionell Handelnde optimal auf ein Gespräch vorbereiten.

 

Demenz

Die Gesprächshilfe enthält in handlichem Format eine Reihe von Fragen zu Demenz und der Pflege am Lebensende. | DPS

Die Diagnose Demenz wirft bei Angehörigen von Menschen mit Demenz viele Fragen auf. Im Gespräch mit ärztlichem oder pflegerischem Personal dann aber die richtigen Informationen zu erfragen, ist für die Angehörigen oft schwierig. Die Deutsche Palliativstiftung (DPS) hat deshalb in Kooperation mit der Würdezentrum gUG und dem Team von patientenwuerde.de eine Gesprächshilfe erstellt. Diese Gesprächshilfe enthält im handlichen Format eine Reihe von Fragen zu Demenz und der Pflege am Lebensende. Mit Hilfe dieses Fragenkatalogs können sich Angehörige von Menschen mit Demenz, aber auch professionell Handelnde optimal auf ein Gespräch vorbereiten. So gelingt es, in der Kürze der Zeit die richtigen Fragen zu stellen und an viele hilfreiche Informationen zu gelangen.

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Die Fragen wurden im Rahmen eines wissenschaftlichen Projektes unter der Leitung von Dr. Harvey Max Chochinov in Kanada erarbeitet. Dank der finanziellen Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration konnte die DPS den Text professionell übersetzen lassen und gemeinsam mit den Kooperationspartnern inhaltlich überarbeiten.

Die Gesprächshilfe „Die Zukunft planen: Wissenswertes über Demenz und die Pflege am Lebensende“ kann heruntergeladen oder kostenfrei (zzgl. Versandkosten) bestellt werden. Fragen und Bestellungen an buero@palliativstiftung.de oder telefonisch unter 0661/48 049 797.


Quelle: DPS, 10.04.2017