Ein interessanter und zukunftssicherer Beruf

Jubiläum der MTRA-Schule in Neuwied

Im Oktober 2011 startete der erste Kurs mit seiner Ausbildung in Medizinisch-technischer Radiologieassistenz; die ersten Absolventen sind bereits erfolgreich in ihrem Beruf in den radiologischen Abteilungen der Krankenhäuser oder Radiologiepraxen tätig.

Veranstaltungen

MTRA-Schüler | © Rheinisches Bildungszentrum Neuwied

Am 5. November 2016 feierte die Schule ihr fünfjähriges Jubiläum. Unter den zahlreich erschienenen Gästen konnte Peter Schmitz, der Leiter des Rheinischen Bildungszentrums, Schüler, Ehemalige, Dozenten, Kooperationspartner und Mitarbeiter begrüßen. Er ließ die ersten fünf Jahre Revue passieren und zeigte sich dankbar gegenüber allen, die mit dazu beigetragen haben, diese Schule auf den Weg zu bringen. Er ist überzeugt, dass die MTRA-Schule bereits jetzt in der Region ein wichtiges und zukunftsorientiertes Bildungsangebot bereithält. Dr. med. Götz Lutterbey, Ärztlicher Leiter der MTRA-Ausbildung, bescheinigt allen eine Arbeitsplatzgarantie, denn der Bedarf an Radiologieassistenten ist hoch: „Lange vor Abschluss der Ausbildung haben die Schüler bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche.“ Elisabeth Becker-Kalapis hob als Mitglied der Schulleitung die gute Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern hervor. Sie betonte aber vor allem, dass die angehenden MTRA neben einer guten fachlichen Ausbildung auch menschliche Kompetenzen benötigen, um Patienten gut begleiten zu können.

Ein Gesangsbeitrag zweier Schülerinnen aus dem derzeitigen Oberkurs sowie ein humorvoller Sketch zweier Schüler aus dem Arbeitsleben eines Radiologen rundeten das offizielle Programm ab. Anschließend standen Unterhaltung, fachliche Information und der gesellige Austausch im Vordergrund. Im Rahmen einer Bilder-Show wurde deutlich, wie lebendig und vielfältig die noch junge Schule ist. So erinnerte man sich gern an die vielen Aktivitäten, die in den vergangenen fünf Jahren stattfanden.

Highlights waren der Besuch des Röntgenkongresses sowie Exkursionen zum Röntgenmuseum und die Teilnahme an Projekttagen. Regelmäßig nimmt die Schule an Ausbildungsmessen teil, wo sie über ihr Angebot informiert. Interessant waren auch die Einblicke aus dem Unterrichtsalltag. Hier sind Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie die inhaltlichen Schwerpunkte. Fachwissen wurde kurzweilig aufgefrischt, so wurde zum Beispiel die Röntgenröhre medial in ihrem Aufbau demonstriert. Deutlich wurde: MTRA ist ein anspruchsvoller Beruf. Hier gilt es, nicht nur hochmoderne medizintechnische Geräte zu bedienen, sondern auch gut innerhalb des Radiologieteams zu kooperieren. Vor dem Hintergrund der permanenten technischen Entwicklung ist lebenslanges Lernen besonders wichtig.

Die Zukunft wird auch für die MTRA-Schule weitere Aufgaben und Herausforderungen bereithalten. Der Anfang ist gemacht, auf den bisherigen Erfahrungen lässt sich gut aufbauen.

Wer sich für eine Ausbildung in Medizinisch-technischer Radiologieassistenz interessiert, erhält nähere Informationen unter: www.rheinisches-bildungszentrum.de.

 

Entnommen aus MTA Dialog 02/2017