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Intensivmedizin bei COVID-19-Infektionen

Besonderheiten des Managements
Hardy-Thorsten Panknin, Stefan Schröder
Intensivmedizin bei COVID-19-Infektionen
Intensivpersonal bei der Versorgung einer COVID-19-Patientin © M. Trautmann/H.-T. Panknin
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Hintergrund: Mit dramatischer Geschwindigkeit hat sich das neue Coronavirus SARS-CoV-2 in den ersten Monaten des Jahres 2020 über den gesamten Erdball ausgebreitet. Inzwischen sind mehr als 780.000 Todesfälle und mehr als 22,2 Millionen Infektionen weltweit zu beklagen.

Die Mortalität wird weltweit auf rund 5 % geschätzt. Die Zahlen zur relativen Häufigkeit einzelner Krankheitsmanifestationen schwanken. Aus China wurde berichtet, dass circa 6 % aller Betroffenen so kritisch krank wurden, dass sie einer intensivmedizinischen Versorgung bedurften; circa 14 % hatten schwere Krankheitssymptome, die eine stationäre Behandlung notwendig machten.

In Italien wurden in den Monaten Februar bis April 2020 etwa 12 % aller positiv getesteten Personen auf eine Intensivstation aufgenommen. Der Anteil der intensivmedizinisch Behandelten hängt allerdings neben der medizinischen Indikation auch stark von der Verfügbarkeit von Intensivbehandlungsplätzen ab. In der Lombardei, in der bekanntermaßen 20 % aller Erkrankten starben, standen für 4 Millionen Einwohner nur 850 Intensivbetten zur Verfügung, was sich retrospektiv angesichts der hohen Anzahl der positiv getesteten Personen als zu wenig herausgestellt hat.

Eine aktuelle Übersicht über das intensivmedizinische Management gab kürzlich eine Expertengruppe aus den stark betroffenen ostasiatischen Staaten Singapur, China, Südkorea, Japan und Hongkong [1]. Die wichtigsten Aspekte daraus werden nachfolgend wiedergegeben.

Entnommen aus MTA Dialog 9/2020

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