Vibrosonic

Hörkontaktlinse auf dem Trommelfell

Vibrosonic hat den Mannheimer Existenzgründungspreis MEXI in der Kategorie "Technologie" gewonnen.

Hörkontaktlinse, auf dem Trommelfell

Preisverleihung | © Stadt Mannheim/Sebastian Weindel

Das Unternehmen ist ein Spin-off der Fraunhofer-Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie PAMB in Mannheim und der Universitäts-HNO-Klinik Tübingen. Im Fokus des Start-ups von Dr. Dominik Kaltenbacher, geschäftsführender Gesellschafter der Vibrosonic GmbH, Dr. Jonathan Schächtele und Dr. Ernst Dalhoff steht die Entwicklung, Produktion und Vermarktung einer Hörkontaktlinse, die direkt auf dem Trommelfell platziert wird und äußerlich unsichtbar ist. Mithilfe einer Seed-Finanzierungsrunde, die einen siebenstelligen Betrag einbrachte, finanziert Vibrosonic die Entwicklung bis zum Start der klinischen Zulassung. Nachdem mit dem präklinischen Wirksamkeitsnachweis bereits ein entscheidender Meilenstein erreicht wurde, soll sich Anfang 2018 der klinische Pilotversuch anschließen. Geplant ist, das Hörgerät 2019/2020 auf den Markt zu bringen. „Mit dem Hörgeräteunternehmen auric, das als strategischer Investor an unserem Unternehmen beteiligt ist, haben wir einen potenziellen Vertriebspartner mit im Boot“, so Kaltenbacher. Seit April 2017 hat das Start-up seinen Sitz im Existenzgründungszentrum für Medizintechnologie Cubex41.

Weitere Informationen unter vibrosonic.de

 

Entnommen aus MTA Dialog 1/2018