MRT „Magnetom Vida“

Hochpräzise Bildgebung

Dreidimensionale Bilder vom Körperinnern in hoher Präzision liefert der neuartige 3-Tesla-High-End-Magnetresonanztomograph (MRT) »Magnetom Vida«.

 

Magnetom Vida

Magnetom Vida | MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock & Partner

Im Frühjahr beim Europäischen Radiologiekongress in Wien der Öffentlichkeit vorgestellt, kommt der neuartige 3-Tesla-High-End-Magnetresonanztomograph (MRT) »Magnetom Vida« nun erstmals in Nordrhein-Westfalen beim Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Prof. Dr. Uhlenbrock & Partner in Hörde zum Einsatz. Dr. Stefan Schaller, Deutschlandleitung Siemens Healthineers erläutert: »Magnetom Vida und seine BioMatrix  ermöglichen es den Anwendern, die steigende Nachfrage nach MR-Bildgebung zu erfüllen und dabei das gesamte Spektrum von den Routinescans bis zu komplexen Untersuchungen abzudecken. Dank hochpräziser Bildgebung wird es den Radiologen möglich, stets die richtige Behandlung für jeden Patienten zu wählen«.

Prof. Detlev Uhlenbrock ergänzt: »Der neue Scanner ist ein großer Fortschritt für unsere Patienten. Wir sind damit in der Lage, schnelle Untersuchungen in höchster Qualität durchzuführen.« Ein Scan des kompletten Gehirns dauert beispielsweise fünf Minuten, eine Herzuntersuchung circa 15 Minuten. Im Klartext heißt das, dass die Verweildauer im Gerät zum Teil um 50 Prozent reduziert werden kann. Gerade für Angstpatienten sei dies ein ganz wichtiger Aspekt. Viele Patienten fürchten sich vor der engen Röhre und den lauten Geräuschen während der MRT-Untersuchung. Die Röhre des »Magnetom Vida« hat einen großen Durchmesser von 70 cm und ist je nach Untersuchung zusätzlich leiser als die üblichen MRT-Geräte. Ein weiterer und entscheidender Vorteil ist, so Uhlenbrock, dass eine Untersuchung auch Patienten offen steht, für die eine MRT sonst nicht infrage käme.

Das Gerät stellt sich dabei Uhlenbrock zufolge individuell auf den Menschen ein. Durch die automatisierte Patientenpositionierung fährt der Patiententisch selbstständig in die richtige Scan-Position. Patienten mit Bewegungseinschränkungen, eingeschränkter Kooperationsfähigkeit (zum Beispiel durch Taubheit oder Sprachbarriere) oder mit starkem Übergewicht können problemlos untersucht werden. Durch schnelle Sequenzen sind ebenfalls Untersuchungen in freier Atmung möglich. Auch wenn jemand den Atem nicht anhalten kann, erstellt das Gerät hochwertige Bilder, die eine sichere Diagnose ermöglichen.

Quelle: MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock & Partner, 27.07.2017