Studie

Herzinfarkt ist Schreckgespenst jedes zweiten Deutschen

Rund 220.000 Menschen erleiden pro Jahr einen Herzinfarkt. Zwei Drittel davon sind Männer. In Deutschland sterben jedes Jahr rund 50.000 Patienten am Infarkt.

Herzinfarkt

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54 Prozent der Bundesbürger fürchten sich vor einem Herzinfarkt. Und sie wünschen sich größere Forschungsanstrengungen, um die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern und neue innovative Medikamente zu entwickeln. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Deutschen zum medizinischen Fortschritt im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen. Aktuelle Forschungserkenntnisse und neuartige Therapie- und Diagnostikkonzepte sind unter anderem Themen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, die vom 4. bis 7. April in Mannheim stattfindet und zu der 8.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet werden.

Kardiologie

Ergebnisse einer von der Deutschen Herzstiftung geförderten Studie zeigen, dass ein langfristiges intensives Präventionsprogramm enorm hilft, die körperliche Aktivität und die Einstellung der Herz-Kreislauf-Risikofaktoren sowie die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

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Die Brust wie zugeschnürt, der Arm schmerzt, heftiges Brennen im Herzbereich und kalter Schweiß - vor dieser Situation haben die Deutschen große Angst, denn sie kündigt oft einen Herzinfarkt an. Jeder Zweite macht sich darüber Gedanken und sorgt sich, selbst einmal betroffen zu sein. Die Generation 60plus hat mit 61 Prozent die größte Furcht vor der Herzattacke, Männer und Frauen dagegen fast gleich stark (57 zu 52 Prozent), obwohl real deutlich mehr Männer von einem Herzinfarkt betroffen sind.

Rund 220.000 Menschen erleiden pro Jahr einen Herzinfarkt. Zwei Drittel davon sind Männer. In Deutschland sterben jedes Jahr rund 50.000 Patienten am Infarkt und Überlebende haben ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko, einen weiteren Herzinfarkt zu erleiden. Entsprechend ist die Angst unter denen, die jemanden im Familien- oder Freundeskreis haben, der einen Infarkt erlitten hat, noch stärker verbreitet.

 

Literatur

1. Amgen-Studie "Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung", Marktforschungsinstitut Toluna, Dezember 2017

2. www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init, letzter Abruf: März 2018

3. www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Todesursachen/Todesursachen.html, letzter Abruf: März 2018

4. Hess CN et al. Am Heart J. 2017; 187: 194-203.

 

Quelle: Amgen, 3.4.2018