Premium Eine Auswertung über 25 Jahre

Häufigkeit und Komplikationen der Staphylococcus-aureus-Sepsis bei Kindern

Staphylococcus (S.) aureus ist bei Kindern der führende Erreger ambulant erworbener ebenso wie nosokomial erworbener Bakteriämien.

Häufigkeit und Komplikationen der Staphylococcus-aureus-Sepsis bei Kindern

Osteomyelitis durch Staphylococcus aureus. 11-jähriger Junge mit spontanen Schmerzen im rechten Sprunggelenk und Fieber. Aufgetriebenes Schienbein und deutliche Weichteilschwellung. Es besteht starker Druckschmerz. | © M. Trautmann

Hintergrund

Studien, die am Übergang zum 21. Jahrhundert durchgeführt wurden, zeigten, dass S. aureus bei Kindern mit positiver Blutkultur in circa 9–12 % der Fälle isoliert wurde. In vielen führenden Industrienationen nahm dabei der Anteil methicillin-resistenter Isolate (MRSA) stark zu. In den USA zeigte eine multizentrische Studie aus mehreren Bundesstaaten einen Anteil von 60 % MRSA an allen S.-aureus-Isolaten aus Blutkulturen.

Die S.-aureus-Sepsis ist bekanntermaßen schwer zu therapieren und neigt zu Komplikationen wie beispielsweise septischen Metastasen oder Rezidiven. Um das Risiko derartiger Komplikationen bei Kindern darzustellen und die aktuelle Therapie zu evaluieren, wurde am Kinderkrankenhaus von Long Beach in Kalifornien, USA, eine retrospektive Aktenauswertung durchgeführt [1].

 

Entnommen aus MTA Dialog 3/2019

Bitte geben Sie Ihre Logindaten ein

Die Vollansicht des Artikels ist nur für registrierte Nutzer möglich. Bitte loggen Sie sich daher mit Ihren Zugangsdaten ein:

Log-in
Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein, um sich einzuloggen.


Sollten Sie Ihr persönliches Passwort einmal vergessen haben, können Sie sich hier jederzeit ein neues Passwort vergeben.

Noch nicht registriert? Zur Registrierung für Mitglieder und Abonnenten