Internationale Grüne Woche

Frühstück beim BfR - aber sicher!

Das BfR informiert auf der Internationalen Grünen Woche über Risiken, die in Lebensmitteln stecken können.

Frühstück

Frühstück | Sebastian Sälzle, CC BY 2.0

Die Mehrzahl der Bevölkerung in Deutschland verbindet Essen mit Genuss und hält Lebensmittel für sicher. In einigen Fällen können Verbraucherinnen und Verbraucher auch im Alltag dazu beitragen, dass Lebensmittel kein Gesundheitsrisiko werden. Honig, Tee, Kaffee, Eier, Toast oder Wurst können natürlich vorkommende, aber krankmachende Inhaltsstoffe oder Keime enthalten. Das BfR erklärt, wie man sich vor diesen Risiken durch den richtigen Umgang mit den verschiedenen Lebensmitteln schützen kann. Der BfR-Stand 101 auf dem Erlebnisbauernhof (Halle 3.2) der Internationalen Grünen Woche 2017 vom 20. bis 29. Januar 2017 in Berlin stellt einen gedeckten Frühstückstisch dar.

Wissen am Fehlerkühlschrank testen

Die Besucherinnen und Besucher bewegen sich zwischen mannshohen Frühstücksutensilien wie Toast, Butter, einer Müslischale und Kaffeekanne. Sie können sich über die Regeln der Lebensmittelhygiene informieren und ihr Wissen gleich am BfR-Fehlerkühlschrank testen, indem sie diesen richtig einsortieren. Darüber hinaus können sie an einem Quizrad drehen oder Pingpong auf dem überdimensionierten Butterstück spielen. Für alle, die ihr Erlebnis am BfR-Stand festhalten wollen, gibt es zwei Fotoboxen in Form einer Toastbrotscheibe und eines Eierbechers. Die Grüne Woche ist gleichzeitig der Auftakt für das 15. BfR-Jubiläumsjahr 2017, „Lebensmittel waren in der Geschichte noch nie so sicher wie heute. Seit seiner Gründung im November 2002 trägt das BfR erfolgreich dazu bei, Risiken zu erkennen und die Gesundheit der Verbraucher zu schützen“, so BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.

MRSA

Reisende, die illegal Fleisch aus Nicht-EU-Staaten in Deutschland einführen, können zur Verbreitung von potentiell gefährlichen Krankheitserregern beitragen: In Proben von zwei deutschen Flughäfen wurden jetzt multiresistente Stämme des Bakteriums Staphylococcus aureus nachgewiesen.

weiterlesen

Immer mal die Tee- und Honigsorte wechseln

Kräutertee und Honig können mit Pyrrolizidinalkaloiden (PA) kontaminiert sein. PAs werden von bestimmten Blühpflanzen als Schutz gegen Fraßfeinde gebildet. Sammeln Bienen von solchen Pflanzen Pollen oder Nektar, können PAs auch in den Honig gelangen. Wenn Bestandteile solcher Pflanzen als Beikräuter mit in die Teeernte gelangen, kann auch Tee mit PAs belastet werden. Eine akute gesundheitliche Gefährdung durch den Verzehr von Tee und Honig ist jedoch unwahrscheinlich. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt das BfR einen abwechslungsreichen Genuss, d. h. immer mal die Tee- und Honigsorte zu wechseln. Da der Verzehr von Honig bei Kindern im ersten Lebensjahr - besonders während der ersten sechs Lebensmonate - zum Auftreten von Säuglingsbotulismus führen kann, rät das BfR, Kinder unter einem Jahr und insbesondere Säuglinge nicht mit Honig zu füttern oder diesen zum Süßen von Getränken zu verwenden.